MINSK, 18. Dezember (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Regierung beauftragt, im ersten Halbjahr 2026 die sogenannten Entwicklungsinstitute, von denen niemand gehört hat, zu liquidieren. Dies erklärte der Staatschef am 18. Dezember in seiner Botschaft an das Volk und das Parlament auf der zweiten Sitzung der VII. Allbelarussischen Volksversammlung.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Außenhandels äußerte sich der Präsident kritisch über die Arbeit einiger Organisationen. „Wozu geben wir so viel Geld für Strukturen aus, die man weder sieht noch hört: die Nationale Investitionsagentur beim Wirtschaftsministerium, das Nationale Zentrum für Marketing und Konjunktur beim Außenministerium, die Agentur für Außenwirtschaft bei der Entwicklungsbank, die BelIHK und andere?“, fragte der Staatschef.
„Was für Marketing und Konjunktur beim Außenministerium? Ja, das ist ein Problem. Das soll das Ministerium beseitigen. Oder sind das nur Krippen für Beamte mit aufgeblähten Personalbeständen und Gehältern?“, empörte sich der Staatschef.
Der Präsident beauftragte die Regierung, solche ineffizienten Strukturen im ersten Halbjahr 2026 abzuschaffen.
