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31 August 2025, 07:07

Lukaschenko hat die Bereiche genannt, in denen Belarus bereit ist, eng mit China zusammenzuarbeiten

MINSK, 31. August (BelTA) – Staatschef Alexander Lukaschenko hat die wichtigsten Bereiche genannt, in denen Belarus bereit ist, eng mit der chinesischen Seite zusammenzuarbeiten. Der Präsident führte diese in einem Interview mit der Nachrichtenagentur „Xinhua“ auf.
Der Staatschef wies darauf hin, dass Belarus als eines der ersten Länder der chinesischen „Belt and Road“-Initiative  beigetreten ist, da es sofort erkannt hat, dass es sich dabei nicht nur um schöne Worte handelt, sondern um konkrete Möglichkeiten und Perspektiven für die Wirtschaft und die Menschen. In den vergangenen Jahren hat die Zusammenarbeit mit China zu spürbaren Ergebnissen geführt.  

Der Präsident hob insbesondere den Industriepark „Great Stone“ hervor, den der chinesische Staatspräsident Xi Jinping als Perle der „Belt and Road“-Initiative bezeichnet. „Für mich war es äußerst wichtig, dass der Park nicht zu einem Logistikzentrum wird, sondern zu einem echten Cluster für wissensintensive Produktionsbetriebe. Heute ist er ein Arbeitsbereich, in dem Unternehmen mit modernen Technologien, digitalen Lösungen und innovativen Ansätzen entstehen. Hier werden Kompetenzen entwickelt, neue Arbeitsplätze geschaffen und die Zukunft der Wirtschaft gestaltet“, betonte Alexander Lukaschenko.

Außerdem wird zwischen unseren Ländern ein Programm gemeinsamer Technologieprojekte erfolgreich umgesetzt, das auf die Modernisierung der Industrie und die Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und digitale Wirtschaft abzielt. Die Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, einschließlich der Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, entwickelt sich fruchtbar. So wird mit Unterstützung der chinesischen Seite das erste Projekt im Rahmen der Globalen Entwicklungsinitiative verwirklicht, das mit Hilfe des Fonds für globale Entwicklung und Süd-Süd-Zusammenarbeit der Regierung der Volksrepublik China durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um „Schutz der Wälder von Belarus“ – eine umfassende Initiative zur Gewährleistung der Bereitschaft zur Verhütung und Bekämpfung von Bränden auf lokaler Ebene.

„Belarus ist auch weiterhin bereit, in mehreren Schlüsselbereichen mit der chinesischen Seite eng zusammenzuarbeiten“, versicherte der Präsident und zählte einige davon auf. 

Es geht z. B. um die Vertiefung der Symbiose nationaler Entwicklungsstrategien, den Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen digitale Wirtschaft, Logistik und Hochtechnologie sowie die Suche nach neuen Wegen zur Erweiterung der Handels- und Wirtschaftsintegration. Es werden die Mechanismen der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit weiter verbessert, um die Koordinierung und Umsetzung großer Projekte effizienter zu gestalten und sicherzustellen, dass sie den gemeinsamen strategischen Interessen der Parteien in vollem Umfang entsprechen. 

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf Innovationen und Spitzentechnologien als wichtigste Triebkräfte des Wirtschaftswachstums gelegt. „Wir haben bereits gemeinsam sogenannte Jahre der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation durchgeführt. Und wir haben geplant, der industriellen Zusammenarbeit zusätzliche Aufmerksamkeit zu widmen“, bemerkte der Staatschef. 
Außerdem wird es geplant, den humanitären und kulturellen Austausch weiter auszubauen und damit das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zwischen unseren Völkern zu stärken. Die Volksdiplomatie ist die solideste Grundlage für die langfristige Entwicklung der bilateralen Beziehungen.
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