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19 Mai 2020, 12:22

Online-EAWU-Gipfel wird nicht gemäß Protokoll durchgeführt

Archivfoto
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MINSK, 19. Mai (BelTA) – Auf Vorschlag des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko wurde die Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates am 19. Mai nicht gemäß Protokoll durchgeführt.

In seiner Eröffnungsrede berührte Alexander Lukaschenko die Geschäftsordnung der Veranstaltung. EAWU-Gipfel werden traditionell in zwei Etappen aufgeteilt: zuerst besprechen die Staatschefs die Probleme im engen Kreis, danach schließen sich die Delegationsmitglieder an und das Treffen wird im erweiterten Kreis fortgesetzt. „Wir können die Sitzung im engen und erweiterten Kreis gemeinsam durchführen. Wir haben doch keine Geheimnisse“, schlug der Präsident vor.

Der russische Präsident Wladimir Putin unterstützte die Idee seines belarussischen Amtskollegen. „Sie führen heute Vorsitz, deshalb stimme ich ihrem Vorschlag zu“, sagte er.

Die Präsidenten Kasachstans und Kirgisiens haben auch nichts dagegen. Qassym-Schomart Tokajew machte darauf aufmerksam, dass jeder Präsident dabei die Möglichkeit erhalten muss, sich zu allen Problemen auszusprechen. „Ich bin mit ihnen völlig einverstanden. Der Präsident darf sich zu allen Problemen so viele Male aussprechen, wie er es will. Das ist unsere Tradition“, antwortete Alexander Lukaschenko.

Der armenische Präsident Nikol Paschinjan billigte auch den Vorschlag der belarussischen Seite. Danach schloss sich der Präsident der Republik Moldau Igor Dodon an. Ursprünglich sollte er als Vorsitzender des EAWU-Beobachterstaates nur an der Sitzung im erweiterten Kreis teilnehmen.

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