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16 Februar 2026, 13:14

„Wann war es schon?!“ Lukaschenko über Modernisierung der Monroe-Doktrin 

MINSK, 16. Februar (BelTA) – Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat sich heute über die mögliche Modernisierung der Monroe-Doktrin ausgesprochen. Das sagte er heute beim Treffen mit dem Staatssekretär des Unionsstaates, Sergej Glasjew, in Minsk.

„Was die Vereinigten Staaten von Amerika betrifft und die Monroe-Doktrin… Sergej Jurjewitsch, wir sind doch erfahrene Leute. Wann war das schon?! Man kann sie doch irgendwie modernisieren. Hätten wir heute im 19. oder 18. Jahrhundert gelebt, müssten wir morgen wirklich gegen Europa kämpfen. Aber wir setzen uns solche Ziele nicht. Auch die USA setzen solche Ziele nicht“, sagte das Staatsoberhaupt.

Die Monroe-Doktrin ist eine Reihe von außenpolitischen Prinzipien, die auf der Vorstellung der westlichen Hemisphäre als Bereich exklusiver Interessen der USA basieren. Zum ersten Mal wurde die Doktrin im Dezember 1823 vom fünften Präsidenten der Vereinigten Staaten, James Monroe, formuliert. Anschließend wurde die Interpretation der Doktrin wiederholt geändert und aktualisiert. Die Regierung von Donald Trump hat die Monroe-Doktrin wieder in den öffentlichen Diskurs gestellt.
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