MINSK, 27. April (BelTA) – In der Nationalbibliothek von Belarus wurde die Ausstellung tadschikischer Künstler „Die Schönheit Tadschikistans: Erbe für die Zukunft“ im Rahmen der Tage der Kultur der Republik Tadschikistan in der Republik Belarus eröffnet.
Die Ausstellung umfasst 38 Gemälde – thematisch breit gefächert von Abstraktion über nationale Motive und Kolorit bis hin zu Werken der zeitgenössischen Kunst Tadschikistans.
Belarus’ Kulturminister Marat Markow erklärte, die Ausstellung sei ein Exklusiv-Ereignis für die Gäste, da die Kulturtage Tadschikistans erst am morgigen Tag offiziell beginnen würden. „Aber heute ist sie bereits die erste Veranstaltung im Rahmen der Kulturtage. Wir haben heute mit den Vertretern Tadschikistans viele Fragen erörtert und unsere weiteren gemeinsamen Schritte festgelegt. Ich bin sicher, dass diese Ausstellung bei weitem nicht die letzte sein wird – wir werden noch einen umfangreichen Plan aufstellen, in dessen Rahmen sich vielen mehrmals die Gelegenheit bieten wird, die Kultur dieses wunderbaren Landes zu genießen“, so der Minister.
Marat Markow erinnerte zudem daran, dass die Ausstellung in einem Jahr stattfinde, das gleich zwei bedeutende Jubiläen zu bieten habe – das 20-jährige Bestehen des modernen Gebäudes der Nationalbibliothek und den 85. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges. „Wir Belarussen gedenken dieses Ereignisses mit großer Ehrfurcht, und ich weiß genau, dass diese tiefe Verbundenheit uns mit dem tadschikischen Volk vereint. Viele Tadschiken nahmen an der Befreiung von Belarus teil. Ihre Namen sind uns bekannt, sie sind in unserer Geschichte verzeichnet“, erinnerte er.
Die tadschikische Kulturministerin Matlubachon Sattorien bedankte sich für die Möglichkeit, die Ausstellung an einem so bedeutenden Ort zeigen zu können. „Es ist erfreulich und symbolträchtig, dass wir gerade hier, in diesem Heiligtum der Künste – wo sich über Jahrhunderte Traditionen der handwerklichen Meisterschaft und geistigen Kontinuität geformt haben – dem Betrachter ein lebendiges, authentisches Bild des modernen Tadschikistan präsentieren können. Die offene und freundschaftliche Politik unserer Staatsführer trägt zweifellos zur zügigen Entwicklung der kulturellen Beziehungen zwischen unseren Ländern bei. Dank ihrer persönlichen Freundschaft und ihres politischen Willens entwickelt sich die Zusammenarbeit zwischen Belarus und Tadschikistan nicht nur im kulturellen Bereich, sondern auch in anderen Bereichen überaus fruchtbar“, betonte Matlubachon Sattorien.
Sie führte weiter aus, was die Kultur ihres Landes so einzigartig mache. „Tadschikistan ist ein Land mit einer tausendjährigen Kulturgeschichte. Wir sind stolz auf unsere Dichter, Philosophen, Meister des Kunsthandwerks und der bildenden Künste, deren Erbe einen würdigen Platz in der Schatzkammer der Weltzivilisation einnimmt. Die Kunst Tadschikistans ist eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Ost und West, zwischen Tradition und Moderne. In der Ausstellung sind Werke der Malerei und Grafik zu sehen, Stillleben und Landschaften, die vom Leben und Alltag des tadschikischen Volkes inspiriert sind. Die Arbeiten sind durchdrungen von Respekt vor der Natur, Liebe zur heimatlichen Erde und einem tiefen Blick für die Details des täglichen Lebens. Vertreten sind sowohl Werke anerkannter Meister der tadschikischen Malerei als auch junger Talente, deren Schaffen die Kontinuität der Traditionen und eine strahlende Zukunft der tadschikischen bildenden Kunst bezeugt“, fügte die Ministerin hinzu.
Als Geschenk an die belarussische Seite überreichte Matlubachon Sattorien ein Gemälde des Volkskünstlers der Republik Tadschikistan, Farruch Negmatsade. „Seine Werke sind in 110 Museen der Welt ausgestellt. Er hat dieses Geschenk mit großer Freude für Sie bestimmt“, gab sie an.
