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Gesellschaft
21 Januar 2024, 10:30

"Das Wesentliche ist dasselbe". Onufrijenko erklärt, warum Europa Angst mit Russen-Gefahr eingejagt wird

MINSK, 21. Januar (BelTA) - In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA äußerte sich der militärische und politische Beobachter Michail Onufrijenko über die Angst Europas vor den Russen.  

 

Auf die Frage nach der Hysterie im Westen über die angeblichen Invasionspläne Russlands antwortete Michail Onufrijenko: "Jeder versteht, dass die Tage dieses (Kiewer - Anm. BelTA) Regimes so oder so gezählt sind, unabhängig davon, wie lange die militärische Sonderoperation dauern wird. Diese Hysterie reicht viele Jahrhunderte zurück. Das Wesentliche hat sich nicht geändert, und wir sprechen nicht von der Regierungsform. Lange Zeit hat man uns gesagt, dass es sich um einen Krieg mit den Bolschewiki, den Kommunisten, der Sowjetunion handelt. Aber wir sehen, dass sowohl zu Zeiten des Russischen Reiches als auch im modernen Russland der Kern der Sache derselbe ist: Europa wird Angst mit Russen-Gefahr eingejagt." 

 

"Das heißt, die moderne europäische Bevölkerung hat im Durchschnitt das Gedächtnis von Guppyfischen.... Sie weiß wohl nicht, dass die russische Armee wiederholt in Berlin und Paris einmarschiert ist und jedes Mal alleine wieder abzog. Wir haben an vielen Kriegen teilgenommen, aber die Frage der Besetzung Europas wurde von uns nicht in Betracht gezogen", sagte der militärisch-politische Experte.  

 

Er fügte hinzu: "Die Bulgaren fordern heute mit großem Eifer, ihre Geschichtsbücher umzuschreiben, aber aus irgendeinem Grund vergessen sie, dass es während des Zweiten Weltkriegs überhaupt kein Kontingent der sowjetischen Armee in Bulgarien gab. Wir betrachteten Bulgarien sogar formell als Verbündeten im Kampf gegen Hitlerdeutschland. Obwohl wir selbst wissen, wie formell das war".  

 

Die Geschichte lehrt und erlaubt uns, eine ziemlich objektive Sichtweise einzunehmen, fügte der politisch-militärische Beobachter hinzu. "Was braucht man, um interne Probleme zu lösen, wenn man sie nicht wirklich lösen kann? Man braucht einen äußeren Feind", schloss Michail Onufrijenko.

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