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Gesellschaft
14 September 2021, 16:28

Dawydko: Volkseinheit ist notwendig

MINSK, 14. September (BelTA) – Die Volkseinheit ist notwendig. Das sagte Gennadi Dawydko, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für Menschenrechte, nationale Beziehungen und Massenmedien, beim Runden Tisch zum Thema „Interethnischer Frieden und Verständigung als Grundlage für die Einheit des belarussischen Volkes.“

„Die Einheit tut heute sehr not. Was tun die Feinde eines Landes oder die Feindes des Guten als Erstes? Sie ziehen Trennlinien. Dieses Thema ist extrem wichtig. Um das zu verbinden, was getrennt wurde, brauchen wir etwas Stärkeres als Papierkleber. Ein Schweißgerät, um alle Schichten der Gesellschaft zusammenzuschweißen. Auf allen Ebenen: Religion, Nationalität, Stand, Alter, Gesinnung, Politik. Aber ich bin nicht bereit, mich mit denen zu verbünden, die meine christlichen Werte nicht teilen. Die gegen einen starken Staat auftreten. Wir kann ich mich mit ihnen vereinigen? Mit denen, die gegen die traditionelle Familie und gegen den sozial orientierten Staat sind. Ich bin zu Streitdiskussionen mit ihnen gern bereit, aber nicht zur Einigung. Der heutige Runde Tisch dient dazu, irgendwelche Positionen zu allen Punkten herauszuarbeiten.“

Die Vizevorsitzende des Ständigen Ausschusses der Repräsentantenkammer für Menschenrechte, nationale Beziehungen und Massenmedien Lilia Ananitsch sagte heute vor Journalisten, dass Belarus sich nicht als ein multinationaler oder multiethnischer Staat versteht. „Die nationale Politik unseres Landes basiert auf dem Verständnis der belarussischen Nation als Mitbürgerschaft und nicht als ethnische Gemeinschaft, und zielt nicht darauf ab, die Anzahl der Lebensbereiche zu erweitern, in denen der nationale Faktor eine Rolle spielen sollte“, sagte sie. „Unser Präsident hat oft betont: Wir haben keine nationalen Minderheiten, wir alle sind Bürger der Republik Belarus.“

Das Minderheitengesetz wurde zuletzt 2007 korrigiert. Vertreter aller Nationen genießen dieselben Rechte und Möglichkeiten in allen Bereichen, ob Wirtschaft, Politik oder soziales Leben. Belarus betrachtet Vertreter aller Nationalitäten als eigene Staatsbürger und macht dabei keinen Unterschied.

Der Staat ergreift Maßnahmen zur Förderung nationaler Kulturen jener Minderheiten, die auf dem Territorium des Landes leben. In Zeiten schwieriger politischer Turbulenzen hat der Staat seine klare, weise, ausgewogene und konsequente Politik im Bereich der internationalen Beziehungen beibehalten. Auf diese Weise ist es gelungen, Frieden, Harmonie und Einheit in Belarus aufrechtzuerhalten.

In der Repräsentantenkammer des belarussischen Parlaments findet heute der Runde Tisch zum Thema „Interethnischer Frieden und Einigung als Grundlage für die Einheit des belarussischen Volkes“ statt. Die Veranstaltung, die zeitlich mit dem Tag der Volkseinheit zusammenfällt, soll die belarussische Gesellschaft auf der Grundlage der Ideen von Souveränität und Unabhängigkeit festigen.

An der Veranstaltung nehmen Parlamentarier, der Beauftragte für religiöse und ethnische Angelegenheiten und Leiter von Diasporen teil.

Während des Runden Tisches wird unter der Schirmherrschaft der Repräsentantenkammer ein Fotofestival für landesweite und regionale Medien eröffnet. Die besten Fotos zum Thema „Das Jahr der Volkseinheit im Fokus“ werden im Parlament präsentiert.

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