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29 Januar 2026, 17:23

Größter Wartebereich Europas in der Nähe des Grenzübergangs Koslowitschi eröffnet

BREST, 29. Januar (BelTA) - Ein großer Wartebereich für Lkw wurde am 29. Januar in der Nähe des Grenzübergangs Koslowitschi an der belarussisch-polnischen Grenze eröffnet. Wladimir Orlowski, Vorsitzender des Staatlichen Zollkomitees von Belarus, und Pjotr ​​Parchomtschik, Vorsitzender des Exekutivkomitees der Region Brest, nahmen an der Zeremonie teil.

Der Wartebereich wirbt damit, der größte und am besten ausgestattete in Europa zu sein. Wladimir Orlowski dankte den Bauarbeitern für ihre zügige und qualitativ hochwertige Arbeit. Er erklärte, dass dieses Projekt in erster Linie darauf abziele, den Komfort der Fahrer beim Grenzübertritt zu verbessern.

„Solche Anlagen gab es bisher nicht; sie sind mit modernster Ausstattung versehen. Dazu gehören neben Sanitäranlagen und Gastronomie auch WLAN und Ladestationen für Kühl-Lkw – genau das, was Fahrer während ihrer Wartezeit an der Grenze benötigen. Koslowitschi ist der größte Grenzübergang für Lkw in Belarus, an dem täglich über 1.000 Fahrzeuge die Grenze passieren. Eine solche Anlage war daher unerlässlich. Wir erinnern uns noch gut an die Zeiten, als die Wartezeiten unübersichtlich waren und sich lange Warteschlangen bildeten. Diese Anlage kann praktisch jede Warteschlange auflösen“, betonte der Vorsitzende des Staatlichen Zollkomitees.

Der Bau wurde in drei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase entfernten die Fachkräfte die Versorgungsleitungen und -anlagen, trugen den Oberboden ab und führten die erste Geländeplanung durch. In der zweiten Phase begann der Bau der Infrastruktur und der Kommunikationsanlagen. In der dritten Phase wurde eine 10-kV-Kabelleitung verlegt, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, und 6,5 km externe Stromleitungen wurden erneuert.

Der Wartebereich umfasst 18 Hektar und bietet 790 Lkw-Stellplätze. Es wurden Ladestationen für Kühl-Lkw sowie Parkplätze für Pkw eingerichtet. Ein- und Ausfahrtkontrollen und Informationstafeln sind ebenfalls vorhanden. Das Raststättengebäude beherbergt einen Verkaufsraum und ein Café mit 30 Sitzplätzen, das täglich über 5.100 Mahlzeiten zubereiten kann. Beheizte Sanitäranlagen mit Duschen, ein Wasch- und Bügelbereich, Raucherbereiche und Ruhezonen wurden errichtet.

„Diese Einrichtung ist wichtig für das ganze Land. Unsere Nachbarn bauen Zäune und schotten sich von uns ab. Wir zeigen einen völlig anderen Ansatz. Wir haben einen großartigen Ort geschaffen“, bemerkte Pjotr Parchomchik. „Wer eine lange Strecke zurückgelegt hat, kann sich hier ausruhen, sein Auto reinigen und Nachrichten an Verwandte senden.“
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