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28 April 2026, 09:47

„Das Leben ist schön“ – Tadschikische Filmtage im Kino „Pobeda“ eröffnet

Archivfoto
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MINSK, 28. April (BelTA) – Im Minsker Kino „Pobeda“ wurden die Tage des tadschikischen Films eröffnet. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tage der tadschikischen Kultur in Belarus statt.

Zur Eröffnung wurde dem Publikum der Film „Das Leben ist schön“ gezeigt. Darüber hinaus besteht an den folgenden Tagen die Möglichkeit, zwei weitere Filme zu sehen – „Auf der Suche nach der Wahrheit“ und „Der Pfad des Zorns“. Die Filme werden in tadschikischer Sprache mit russischen Untertiteln gezeigt.

Wie der erste stellvertretende Kulturminister von Belarus, Dmitri Schljachtin, betonte, beruhen die belarussisch-tadschikischen Beziehungen auf einer gemeinsamen historischen Vergangenheit und gegenseitigem Respekt. Auf der gegenwärtigen Stufe sind sie durch eine enge strategische Partnerschaft in allen Bereichen gekennzeichnet. „Eine der aktivsten und dynamischsten Bereiche unserer Kontakte ist die kulturelle Zusammenarbeit. Ein integraler Bestandteil dieser Beziehungen ist die nationale Kinematografie, die sich erfolgreich entwickelt und nationale Traditionen mit modernen Trends des globalen Filmprozesses vereint“, so Schljachtin.

Der erste stellvertretende Kulturminister Tadschikistans, Nazarien Obid Odilzoda, betonte, der Film sei ein wesentlicher Bestandteil der modernen Kultur Tadschikistans. „In den Jahren der Unabhängigkeit haben Filmschaffende Hunderte von Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilmen in verschiedenen Genres geschaffen, die den Reichtum und die Traditionen unserer Kultur widerspiegeln. Es ist eine gute Tradition geworden, dem belarussischen Publikum im Rahmen der Tage der tadschikischen Kultur die besten Beispiele des nationalen Films zu präsentieren“, stellte er fest.

Nach den Worten des Vorsitzenden des Filmverbandes von Tadschikistan, Safar Haqdodov, dauert die Zusammenarbeit Tadschikistans mit belarussischen Filmschaffenden bereits seit langem an. „Die Filmstudios beider Länder haben ein Memorandum über die gemeinsame Filmproduktion unterzeichnet, und wir arbeiten aktiv daran. Wir kennen das hohe Niveau der hiesigen Filmschule, und unsere Fachleute sind an einer Ausbildung in Belarus interessiert. Die Filme, die wir in diesem Jahr mitgebracht haben, sind sehr interessant und thematisch vielfältig, sie wurden von unseren jungen talentierten Filmschaffenden gedreht“, sagte er.

Der Regisseur des Films „Das Leben ist schön“, Daler Rahmatov, erklärte, dass er und seine Eltern seit seiner Kindheit eine besondere Liebe zu Belarus und seinen Menschen haben. „Unser Großvater diente während des Großen Vaterländischen Krieges in einer Partisanenabteilung in Belarus. Seit meiner Kindheit habe ich eine tiefe Liebe zu diesem Land entwickelt, und er erzählte immer, wie freundlich und ehrlich die Menschen hier sind“, so der Filmemacher. „Was unseren Film betrifft, so ist er bescheiden, manchmal naiv, aber sehr aufrichtig.“
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