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10 Juni 2024, 13:37

Manöver mit taktischen Atomwaffen: Belarussische Streitkräfte steigen in die zweite Phase der Übung ein

MINSK, 10. Juni (BelTA) – In Übereinstimmung mit dem Beschluss der Präsidenten von Belarus und Russland und den zwischen den Verteidigungsministerien getroffenen Vereinbarungen nehmen die belarussischen Streitkräfte zusammen mit nicht-strategischen nuklearen Streitkräften der Russischen Föderation an den Übungen teil, die in die zweite Phase eintreten. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Verteidigungsministeriums mit. 

„Die gegenwärtigen Realitäten zeigen, dass die Führung der westlichen Länder eine kompromisslose aggressive Militärpolitik verfolgt und keine Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog zeigt, was zweifellos den Grad der Spannungen in der Region erhöht“, sagte der belarussische Verteidigungsminister Generalleutnant Wiktor Chrenin. 

Nach den gescheiterten Versuchen, Belarus in eine Epidemie von Farbrevolutionen hineinzuziehen und mit Wirtschaftssanktionen zu erwürgen, planen einige Hitzköpfe im Westen eine militärische Gewaltanwendung gegen uns.

„Einige Staaten haben der Ukraine Waffen überreicht und den Einsatz dieser Waffen auf dem Territorium der Russischen Föderation erlaubt. Der litauische Außenminister hat in seinem militaristischen Wahn sogar zu Angriffen gegen militärische Objekte der Russischen Föderation aufgerufen, die sich auf dem Territorium unseres Landes befinden“, betonte der Leiter der Militärbehörde. 

Belarus beobachte und analysiere alle aggressiven rhetorischen Angriffe und verstärke konsequent sein Verteidigungspotenzial. 

„Und unsere Teilnahme an der zweiten Phase der Übung mit den Streitkräften der Russischen Föderation, bei dem taktische Atomwaffen eingesetzt werden, ist eine Bestätigung dafür. Wir handeln heute proaktiv und erhöhen planmäßig unsere Bereitschaft für den Einsatz von so genannten Vergeltungswaffen. Wie nie zuvor sind wir entschlossen, auf jede Bedrohung unseres Landes und des Unionsstaates zu reagieren“, sagte Wiktor Chrenin.

Darüber hinaus ist die Durchführung solcher Übungen unter anderem eine gute Gelegenheit zu prüfen, wie gut die Streitkräfte vorbereitet sind, die militärische Sicherheit zu gewährleisten und das Land mit Waffen zu beschützen. 

„Ich möchte noch einmal betonen, dass die Aktivitäten im Zusammenhang mit der Teilnahme unserer Streitkräfte an der Übung zum Einsatz nicht-strategischer Kernwaffen im Interesse ihrer eigenen Sicherheit durchgeführt werden und geplant sind“, erklärte der Leiter des Verteidigungsministeriums.

Belarus hat nicht das Ziel, Spannungen in Fragen der regionalen Sicherheit zu erzeugen. 

„Wir projizieren keine relevanten militärischen Bedrohungen auf Drittländer oder andere Personen. Wir sind ein friedlicher Staat, wir bedrohen niemanden und suchen keine Konfrontation. Aber wir werden unser Pulver trocken halten“, fasste Wiktor Chrenin zusammen.
                        
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