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11 Februar 2026, 14:18

Militärexperte analysiert Dynamik an der russisch-ukrainischen Front  

MINSK, 11. Februar (BelTA) – In der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA hat Andrej Klinzewitsch, Leiter des russischen Zentrums für militärische und politische Konflikte, die Dynamik an der russisch-ukrainischen Front analysiert.
Der Front verläuft dort, wo die militärische Sonderoperation stattfindet, und es wäre falsch, nur über einzelne „eroberte Siedlungen“ zu sprechen. Der Kampf findet größtenteils in der sogenannten „Grauzone“ statt. „Die Art der Kämpfe hat sich so verändert, dass die Frontlinie nicht mehr ein 500 m breiter Streifen zwischen zwei feindlichen Gräben ist, wie das früher mal war. Heute ist die Frontlinie 20 bis 30 km breit – eine Grauzone, wo FPV-Drohnen das Sagen haben. Auf beiden Seiten dieser Zone befinden sich die Drohnen-Piloten. Und in der Mitte bewegen sich kleine Gruppen. Die Kontrolle ist sehr bedingt“, sagte Andrej Klinzewitsch. 

Die russische Armee erfindet derzeit neue Formen und Methoden, um den Feind zu bekämpfen. „Wir entwickeln schnell genug solche Gleitbomben, die statt 60 km eine größere Entfernung überwinden können – zum Beispiel 160 km. Daran werden einfach kleine Motoren angehängt. Und ein 500 kg schwerer Sprengkopf, der eine solche Entfernung überwinden kann, ist eine ernst zu nehmende Angelegenheit“, betonte der Experte.

Die Dynamik an der Front kann man in einem Satz zum Ausdruck bringen: Die russische Armee schreitet voran. „Irgendwo versucht der Gegner zu kontern und nimmt ein Dorf unter Kontrolle. Aber man muss insgesamt darauf schauen, wie viele neue Reserven der Feind einführt. Er ist gezwungen, die Reserven aufzufüllen, um unsere Schläge abzuwehren. Aber heute wird der Krieg daran gemessen, wie viele Drohnen in der Luft sind und wie viele Kampfmittel es an der Front gibt.
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