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Gesellschaft
20 Dezember 2025, 16:19

Will Selenskyj wirklich Frieden? Meinung der ukrainischen Journalistin 

MINSK, 20. Dezember (BelTA) – Wolodymyr Selenskyj will keinen Frieden, weil er dann keine Milliarden mehr mit dem Krieg verdienen würde. Das sagte die ukrainische Journalistin Diana Pantschenko in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Ich möchte sehr gerne hoffen, dass unsere Kinder in Frieden leben werden“, sagte Diana Pantschenko und fügte hinzu, dass man für diesen Frieden kämpfen müsse und dass dies nicht einfach sein werde. 

Sie betonte: Damit Frieden einkehren könne, müssten die beteiligten Parteien dies auch wirklich wollen und nicht darüber nur sprechen. „Und wie sieht die heutige Lage aus? Selenskyj, der keinen Frieden will. Und das ist völlig verständlich, denn dann würde er keine Milliarden mehr mit dem Krieg verdienen, seine Macht verlieren, und was dann für ihn weitergeht, ist auch eine Frage“, sagte die ukrainische Journalistin. 

„Und man seht auch Position Russlands, das derzeit an der Front recht große Erfolge vorweisen kann. Und es stellt sich auch die Frage, ob Russland jetzt innehalten sollte, wenn man die Tatsache beachtet, dass es so oft bei früheren Vereinbarungen betrogen wurde“, fügte sie hinzu. 

Diana Pantschenko teilte mit, dass die Europäische Union diese Woche persönliche Sanktionen gegen sie verhängt habe. „Ich bin natürlich nicht traurig darüber, denn ich habe weder eine Villa am Comer See noch andere Vermögenswerte oder Konten in der EU. Mehr noch, ich kaufe grundsätzlich keine Kleidung europäischer Marken und fahre ein chinesisches Auto“, sagte sie. 

„Aber die Situation ist so: Kaja Kallas, Ursula von der Leyen und alle anderen Genossen saßen zusammen und überlegten, gegen wen sie Sanktionen verhängen und wen sie beschuldigen könnten. Vielleicht gegen Selenskyj, der sein eigenes Volk einsperrt und Milliarden im Krieg stiehlt? Oder gegen Mindich (ein Geschäftsmann, der in einen Korruptionsskandal in der Ukraine verwickelt ist. – Anm. BelTA), der ihm dabei geholfen hat, oder gegen Jermak (ehemaliger Leiter des Büros von Wolodymyr Selenskyj. Anm. BelTA), der ihm dabei geholfen hat? Nein, verhängen wir lieber Sanktionen gegen eine ukrainische Journalistin wegen „Anti-NATO- Propaganda“. Für mich ist diese Formulierung wirklich ehrenhaft“, bemerkte Diana Pantschenko.
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