NAROWLJA, 27. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich während seiner Reise in den Kreis Narowlja über den Stand der Aussaat in der Republik informieren lassen.
Wie dem Staatsoberhaupt vom Landwirtschafts- und Ernährungsminister Juri Gorlow berichtet wurde, ist die Aussaat der frühen Sommerkulturen in Belarus heute nahezu abgeschlossen. Im Gebiet Wizebsk müssten noch 8.000 Hektar bestellt werden, aber bis zum 1. Mai sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.
Die Landwirte haben die Aussaat von Zuckerrüben und Lein fast beendet, ein Fünftel der geplanten Maisfläche ist gesäht, sie haben mit der Kartoffelpflanzung begonnen.
„Der Boden muss vorbereitet sein. Man kann Tag und Nacht arbeiten und säen. Man sollte nicht länger zögern, man muss säen“, sagte Alexander Lukaschenko.
Der Präsident wies auch auf die Notwendigkeit der Ausbringung organischer Düngemittel hin: „Ohne organische Stoffe ist ein Leben unmöglich. Organische Stoffe werden benötigt.“
Dem Staatsoberhaupt wurde auch berichtet, wie sich die Struktur der Anbauflächen in den letzten zehn Jahren verändert hat. Die Anbaufläche für Getreide wurde um fast 150.000 Hektar verringert. Gleichzeitig hat sich die Anbaufläche für Körnermais mehr als verdoppelt. Dadurch planen die Landwirte, ein Niveau von 3 Millionen Tonnen Maiskorn zu erreichen.
Den Bericht über den Stand der Frühjahrsfeldarbeiten hörte Alexander Lukaschenko auf der Experimentalbasis „Krinitschnaja“ im Kreis Narowlja. In diesem Zusammenhang ging der belarussische Präsident auf das Thema der Landwirtschaft in dieser Region ein und lobte das hohe Niveau der Bodenbewirtschaftung. „Hier hinter dem Prypjat gibt es ein sehr hohes Niveau der Landbewirtschaftung – nicht nur für die Prypjat-Region, sondern für das ganze Land – wenn es überall so wäre“, betonte er.
