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MOSKAU, 20. April (BelTA) – Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) bekennt sich zu den Normen des Völkerrechts, während der Westen Raub betreibt und Methoden der Diktatur anwendet. Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am 20. April in Moskau auf der Sitzung des Rates der Parlamentarischen Versammlung der OVKS.
Der russische Außenminister erinnerte daran, dass in den grundlegenden Dokumenten der OVKS die Prinzipien der friedlichen Koexistenz von Staaten, der Vorrang politisch-diplomatischer Methoden der Konfliktlösung sowie die Einhaltung der Normen des Völkerrechts unter der zentralen Rolle der Vereinten Nationen verankert sind. „Ich halte es für grundsätzlich wichtig, dass in der gegenwärtigen Zeit, in der der Westen immer häufiger und immer umfassender zu illegitimer Gewaltanwendung, neokolonialen Methoden der Diktatur und des direkten Raubes greift, die von mir zitierten Ziele der OVKS-Mitgliedstaaten unverändert bleiben und nicht revidiert werden“, sagte er.
„Wir werden nicht von den universellen Normen des Völkerrechts abweichen, sondern im Gegenteil den Versuchen, sie zu untergraben und Gesetzlosigkeit in den Weltangelegenheiten durchzusetzen, entgegenwirken“, betonte der russische Außenminister.
„Ich bin überzeugt, dass wir die moralische Führung auf der internationalen Bühne behalten, die schon immer gefragt war. Und nach dem Ende – so hoffe ich, relativ bald – dessen, was wir derzeit beobachten, wird die moralische Führung gefragt sein. Und sie wird gefragter sein denn je“, fügte Sergej Lawrow hinzu.
