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08 Mai 2026, 11:49

Sankowitsch über die Wiederherstellung der Rechte belarussischer Athleten: Das IOC hat uns gehört

MINSK, 8. Mai (BelTA) – Die Generalsekretärin des Nationalen Olympischen Komitees der Republik Belarus, Xenia Sankowitsch, hat die Entscheidung des IOC zur Aufhebung von Beschränkungen für belarussische Sportler als grundlegend für die internationalen Verbände bezeichnet.
Am 7. Mai 2026 hat das IOC-Exekutivkomitee alle Beschränkungen für die Teilnahme belarussischer Athleten an internationalen Wettbewerben aufgehoben, einschließlich des Verbots der Verwendung nationaler Symbole. Das NOK Belarus hat die Bedeutung dieser Entscheidung für die Sportgemeinschaft des Landes bemerkt und die IOC-Erklärung als Richtlinie für internationale Verbände bezeichnet, die über die vollständige Wiederherstellung der belarussischen Rechte entscheiden werden.
„Eine positive und lang ersehnte Nachricht. Wir danken der IOC-Präsidentin Kirsty Coventry und ihrem gesamten Team für ihre Bemühungen, den Weltsport wieder zu den grundlegenden Prinzipien der Neutralität zu bringen. Wir haben unsere Position klar und konsequent verteidigt, und wir wurden im IOC gehört, unsere Zwischenziele wurden erreicht. Diese Entscheidung hat die Hoffnung gegeben, dass sich bald alles bessern wird. Aber während wir am Anfang des Weges sind, wird viel Arbeit zu erledigen sein“, sagte Sankowitsch. 

Die IOC-Erklärung bedeute aber nicht eine vollständige Zulassung von Belarussen mit Flagge und Hymne zu allen Weltturnieren, gab sie zu. „Es ist jetzt notwendig, dass die internationalen Sportverbände diese Entscheidung in ihren eigenen Gremien treffen, aber es wird einige Zeit dauern. Unsere nationalen Verbände müssen aktiv in die Arbeit einbezogen werden, und das NOK wird so viel wie möglich dazu beitragen, dass belarussische Vertreter zu den Verhandlungsplattformen reisen können.“

Wie Sankowitsch bemerkte, wurden die Beschränkungen für die Belarussen durch die IOC-Entscheidung vom 28. Februar 2022 verhängt, und ihre Aufhebung sollte dieser Situation ein Ende setzen. „Wir werden Pläne für weitere Maßnahmen entwickeln, abhängig vom Handeln der internationalen Verbände. Es ist logisch anzunehmen, dass die Organisationen, die prompt auf die Entscheidung des IOC über die Zulassung unserer Junioren im letzten Jahr reagiert haben, dieses Mal genauso schnell handeln werden. Es muss berücksichtigt werden, dass jede Föderation eine separate Struktur mit ihren eigenen Nuancen ist.“
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