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12 Mai 2026, 23:20

MICE-Tourismus, Digitalisierung – Was auf dem Forum der Unternehmerinnen des Unionsstaates in Minsk diskutiert wird

MINSK, 12. Mai (BelTA) – Was auf dem Forum der Unternehmerinnen des Unionsstaates in Minsk diskutiert wird, erläuterte auf einer Pressekonferenz „Business auf weiblich: Wie Russinnen und Belarussinnen eine Vertrauenswirtschaft aufbauen“ der stellvertretende Direktor der Abteilung für Unternehmertum des Wirtschaftsministeriums von Belarus, Ruslan Newerowitsch.

Ruslan Newerowitsch bemerkte, dass die Idee zur Durchführung des Forums nach der Unterzeichnung des Erlasses des Staatsoberhauptes Nr. 1 „Zur Ausrufung des Jahres 2026 zum Jahr der belarussischen Frau“ entstanden sei. „Heute leiten Frauen gleichberechtigt mit dem männlichen Teil der Bevölkerung Unternehmen, gründen Startups, schließen sich in Berufsverbänden zusammen und schaffen damit einen neuen Trend im Geschäftsleben, prägen eine besondere Unternehmenskultur. Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums und seiner Partner wurde die Durchführung des Forums in den republikanischen Aktionsplan zum Jahr der belarussischen Frau aufgenommen“, so Newerowitsch.
Nach seinen Worten hätten die russischen Kollegen diese Initiative mit großer Begeisterung unterstützt. „Wir erwarten eine beträchtliche Anzahl von Teilnehmern aus Russland zum Forum. Wir rechnen damit, dass das Forum eine Plattform für einen produktiven Erfahrungsaustausch, den Ausbau von Kooperationsbeziehungen und neue Kontakte wird“, erklärte er.

Ruslan Newerowitsch betonte, dass das Forum der Unternehmerinnen ein strategisches Instrument zur Vertiefung der Integrationsprozesse im Rahmen des Unionsstaates sei: „Die Durchführung dieser Veranstaltung zielt direkt auf die praktische Umsetzung der Roadmaps zur Schaffung eines einheitlichen Wirtschafts- und humanitären Raums der beiden Länder ab.“

Das Forum findet vom 21. bis 22. Mai in Minsk statt. Der erste Tag beginnt mit einer Plenarsitzung, danach wird die Hauptarbeit in Podiumsdiskussionen aufgeteilt. Die erste Sektion ist dem Thema „Wissensintensive Produktion und technologische Sicherheit des Unionsstaates“ gewidmet. Geplant ist die Erörterung der Rolle der Wissenschaft bei der Entwicklung von Hightech-Unternehmen, der Landwirtschaft, der Biotechnologie, der Züchtung, digitaler Bauernhöfe, der Importsubstitution und anderer Themen. Erfolgreiche Fallbeispiele von wissenschaftlich-produzierenden Unternehmen unter der Leitung von Frauen werden präsentiert.

Die zweite Sektion befasst sich mit Fragen der Kooperationsbeziehungen und Integrationen innerhalb des Unionsstaates. Themen sind die Steigerung der Effizienz der Zusammenarbeit im Rahmen des Unionsstaates, die Schaffung einheitlicher Bedingungen für Marktteilnehmer, die Kooperation im produzierenden Bereich sowie die Zusammenarbeit der Regionen beider Länder, der Austausch von Ressourcen, Logistik und Kompetenzen.

Die dritte Sektion befasst sich mit der Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft. Themen sind die finanzielle Unterstützung des Kleinen und Mittleren Unternehmertums, die Entlastung der Unternehmen durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie neue vielversprechende Bereiche des Unternehmertums – die Einbeziehung von Frauen und Menschen im Seniorenalter in unternehmerische Tätigkeiten. Geplant ist auch eine Fallstudien-Sitzung über bewährte Praktiken sozialer Projekte.

In der vierten Sektion „Tourismus, Gastgewerbe und Entwicklung des regionalen Potenzials“ sollen Themen wie Ausreisetourismus in beide Richtungen, neue Routen, gemeinsame Tourismusprodukte, das Restaurantgewerbe und der Dienstleistungssektor als Treiber von Touristenströmen sowie alternative Entwicklungsrichtungen der Branche – Industrietourismus, MICE-Tourismus u. a. – erörtert werden.

Die fünfte Sektion „Digitales. Recht. Wirtschaft“ sei, so die stellvertretende Vorsitzende der Steuerberaterkammer, Vorsitzende der Organisation der Unternehmerinnen von Minsk der Minsker Stadtorganisation der Öffentlichen Vereinigung „Belarussischer Frauenbund“, Olga Dargel, eine Antwort auf eine drängende Frage der heutigen Unternehmerschaft. „Die Themen, die wir ansprechen werden – von der Besteuerung von Kryptowährungen bis zum Arbeiten auf Marktplätzen und der Einführung des elektronischen Dokumentenumlaufs – sind heute die meistdiskutierten unter Unternehmern“, erklärte sie. „An der Diskussion werden Schlüsselführer des Steuerministeriums von Belarus, des MART, des Nationalen Zentrums zum Schutz personenbezogener Daten und des Innenministeriums teilnehmen. Das ist eine seltene Gelegenheit, die Auslegung des Gesetzes aus erster Hand zu hören.“

Der zweite Tag des Forums ist dem Besuch mehrerer belarussischer Unternehmen gewidmet. Geplant sind B2B-Treffen, Kooperationsgespräche und die Suche nach Partnern zwischen den Regionen von Belarus und Russland. Außerdem werden die Gäste des Forums an diesem Tag mit dem kulturellen Potenzial der belarussischen Hauptstadt vertraut gemacht.

„Das Forum wird nicht nur eine Plattform für Diskussionen sein, sondern ein echter Impuls für die Entwicklung des weiblichen Geschäftspotenzials im Rahmen des Unionsstaates. Die Verbindung von Themen von Hochtechnologie bis zum kulturellen Austausch wird nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen der Regionen von Belarus und Russland stärken, sondern auch eine neue Ethik des modernen Geschäftslebens prägen. Wir sind überzeugt, dass die bevorstehenden Veranstaltungen zur Entstehung einzigartiger Projekte beitragen werden, die in Zukunft beachtenswerte Medienereignisse sein werden“, schloss Ruslan Newerowitsch.
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