MINSK, 19. Mai (BelTA) – Eine Zusammenarbeit zwischen der OVKS und der OSZE könne dazu beitragen, die Spannungen in Eurasien zu verringern. Das erklärte der stellvertretende Außenminister von Belarus, Igor Sekreta, als er (per Videokonferenz) an einem internationalen runden Tisch mit dem Titel „Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit: gemeinsam für die Stärkung des internationalen Friedens und der Stabilität“ teilnahm.
Der runde Tisch wurde vom russischen Vorsitz in der OVKS auf der Plattform der OSZE in Wien organisiert. Teilnehmer waren Vertreter des diplomatischen Korps, internationaler Organisationen – darunter der UNO, der OSZE, der OVKS, der GUS und der SOZ – sowie von Expertenkreisen.
In seiner Rede hob Igor Sekreta die Bedeutung der OVKS als eine der militärisch-politischen Säulen der eurasischen und globalen Sicherheitsarchitektur in einer multipolaren Welt hervor. Der belarussische Diplomat wies auf die bevorstehende IV. Internationale Sicherheitskonferenz in Minsk hin – eine Plattform für regelmäßige Erörterungen aktueller Fragen der regionalen und globalen Sicherheit – sowie auf die Initiative der belarussischen Seite zur Ausarbeitung einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert. In dieser Charta könnten die Grundsätze und Parameter für die Sicherheitsarchitektur im eurasischen Raum festgelegt werden.
Igor Sekreta brachte die Auffassung zum Ausdruck, dass die Wiederaufnahme der praktischen Zusammenarbeit zwischen OVKS und OSZE einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Konfrontation leisten und es den Staaten Europas und Asiens ermöglichen würde, gemeinsam Lösungen zu finden – um die Spannungen abzubauen, das Vertrauen wiederherzustellen und eine gleiche und unteilbare Sicherheit auf dem Kontinent zu gewährleisten.
