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Wirtschaft
14 Mai 2026, 15:08

Wirtschaftsministerium: Staat bietet der Wirtschaft starke Anreize – das bringt Früchte

MOGILJOW, 14. Mai (BelTA) – Der Staat hat der Wirtschaft starke Anreize geboten, und das hat seine Früchte getragen. Diese Meinung äußerte die stellvertretende Wirtschaftsministerin Jelena Boligatowa in der Plenarsitzung des XVI. Internationalen Wirtschaftsforums „Erfolgsmühle“, das in Mogiljow stattfindet.

In Belarus sei enorme Arbeit geleistet worden, um die Bedingungen für Investoren möglichst verständlich, vorteilhaft und transparent zu gestalten. „Der Staat hat der Wirtschaft starke Anreize geboten – vom aktualisierten Investitionsgesetz bis hin zur groß angelegten Initiative ‚Ein Kreis – ein Projekt‘“, sagte sie. „Und das hat zu spürbaren Ergebnissen geführt: Es wurde der höchste Investitionszuwachs der letzten 15 Jahre erzielt.“

Der Staat finanziert auch mit Krediten zu attraktiven Zinsen. Bis heute sind bereits über 340 Anträge bewilligt worden, darunter 67 Wirtschaftsprojekte in der Region Mogiljow. 

Ein ernsthafter Katalysator für die Wirtschaftsaktivität sei laut der Vizeministerin das novellierte Investitionsgesetz. Das Dokument enthalte Anreize für die Entwicklung vorrangiger Wirtschaftssektoren und mehrere Präferenzen. Dazu gehörten Investitionsverträge, die für Großprojekte geschaffen wurden und ein breites Paket an Vergünstigungen bieten. „Für importsubstituierende Produktionen wurde ein einzigartiges Instrument eingeführt – der Spezialinvestitionsvertrag, in dessen Rahmen der Staat stabile Nachfrage garantiert und bereit ist, einen Teil der Produktion direkt aufzukaufen“, zählte sie auf. „Zweitens – die Sonderregelung für Präferenzprojekte. Dies ist der schnellste Weg, um in den Regionen eine Existenz zu gründen. Um ein Projekt zu starten, genügt eine Entscheidung des örtlichen Exekutivkomitees. Bisher wurden im Land 31 Präferenzprojekte bewilligt.“
Die Region Mogiljow arbeitet aktiv in dieser Richtung. In der Region werden neun Präferenz-Projekte umgesetzt, eines davon ist bereits abgeschlossen.

Ein weiterer Mechanismus sind Haushaltstransfers. Wie die Vizeministerin betonte, sei dies eine Art Investitions-Cashback. Er funktioniert nach folgendem Prinzip: Nachdem der Investor ein Projekt in einem prioritären Bereich erfolgreich abgeschlossen und die Anlage in Betrieb genommen hat, erstattet der Staat einen Teil der Kapitalkosten in Form von liquiden Mitteln. Die Höhe dieser Erstattung hängt direkt vom Standort des Projekts ab und beträgt zwischen 10% und 35%. „In der Region Mogiljow kann der Investor den maximalen Transfersatz von 35% erhalten. Diese Vergünstigung gilt im Rahmen des Programms zur Entwicklung der südöstlichen Region des Gebiets Mogiljow“, betonte sie.

Jelena Boligatowa äußerte die Überzeugung, dass die Plattform des Forums „Erfolgsmühle“ Investoren dabei helfen werde, neue und groß angelegte Investitionsprojekte abzuschließen, die im Gebiet Mogiljow umgesetzt werden sollen. 

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