MINSK, 15. Mai (BelTA) – Der Präsident und CEO der Billy Graham Evangelistic Association, Franklin Graham, hofft auf ein baldiges Treffen der Präsidenten von Belarus und den USA, Alexander Lukaschenko und Donald Trump. Dies erklärte er Journalisten nach einem Treffen beim belarussischen Staatsoberhaupt.
Auf die Frage, wie US-Präsident Donald Trump zum belarussischen Volk und zum Staatschef Alexander Lukaschenko stehe, antwortete Franklin Graham: „Er möchte, dass sich die Beziehungen verbessern. Präsident Trump und Präsident Lukaschenko sind sich sehr ähnlich. Sie sind starke Führungsfiguren, Menschen mit einer Vision für die Zukunft. Es wäre gut, wenn diese beiden Präsidenten so bald wie möglich zusammentreffen. Das wäre für alle gut.“
„Ich bin hier als Evangeliumsprediger. Ich bin kein Politiker. Ich arbeite nicht für die US-Regierung. Ich bin nur ein Mensch, der die Botschaft von der Liebe des Herrn zu allen teilt. Gleichzeitig sind wir Freunde mit Präsident Trump. Manchmal übernehme ich die Rolle seines geistlichen Beraters. Wir können Politiker nicht ignorieren. Obwohl ich Prediger bin, müssen wir mit Politikern zusammenarbeiten, sie ermutigen, für sie beten“, sagte der amerikanische Prediger.
Franklin Graham erzählte, dass ihm der Austausch mit Präsident Lukaschenko sehr gut gefallen habe und sie eine offene Diskussion über religiöse Fragen geführt hätten. „Wir hatten ein ausgezeichnetes Gespräch mit dem Präsidenten. Wir sprachen über viele Themen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam für ein besseres Verständnis zwischen den USA und Belarus arbeiten können. Dass wir Zeugen einer Stärkung der Beziehungen werden können. Er hat mir sehr gut gefallen. Sehr offen, leicht mit ihm zu kommunizieren“, so Graham.
Der Prediger betonte, dass man angesichts der vielen Probleme in der Welt nicht getrennt, sondern gemeinsam an deren Lösung arbeiten müsse. „Ich unterstütze den Frieden. Und ich bin überzeugt, dass Präsident Lukaschenko das auch tut, und ich weiß, dass Präsident Trump das auch tut“, erklärte Franklin Graham.
Was seine Eindrücke vom Besuch in Belarus und seiner Hauptstadt betrifft, sagte der Prediger: „Ich bin sehr beeindruckt von der Schönheit dieses Landes und seinen Menschen!“
