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17 April 2020, 12:26

Lukaschenko über Coronavirus: Kleiner Hoffnungsstrahl flimmert auf

KREIS LIDA, 17. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärt, dass das Land die Situation mit der Corona-Infektion bewältigt. Das erklärte er heute während der Arbeitsreise ins Gebiet Grodno.

„Das Wichtigste ist, dass wir einstweilen die Situation meistern können. Heute flimmerte ein kleiner Hoffnungsstrahl auf. Wir haben mehr Menschen geheilt, als ins Krankenhaus gebracht wurden. Hauptsächlich haben wir keinen sprunghaften Anstieg der Morbidität zugelassen“, sagte der Staatschef.

Er wandte sich an den Gouverneur des Gebiets Grodno Wladimir Krawzow. Die Situation mit der Corona-Infektion sei in dem Gebiet besser. Aber man dürfe sich nicht entspannen. COVID-19 sei zur Politik geworden. Das habe der Präsident erwartet.

Der Staatschef betonte, dass man sich manchmal im Ausland darüber empört, dass Belarus nicht gegen Coronavirus vorgeht. Niemand wisse über unser Leben Bescheid. Insbesondere betreffe es unsere Brüder im Osten. Deshalb dürfe man sich auf keinen Fall entspannen. Für Belarus hätten nur wenige ein Verständnis. Sie wollen uns einen falschen Weg eingeschlagen haben. Belarus habe aber das System bewahrt, das in allen anderen Staaten, sogar in postsowjetischen Republiken zerstört worden sei. „Man hat Infektionskrankenhäuser aufgelöst, Spezialisten wanderten ab. Man hat keine Fachkräfte in Mikrobiologie, Virologie, Epidemiologie vorbereitet. Nun ernten sie Früchte und bewerfen uns mit Schmutz“, stellte Alexander Lukaschenko fest.

Das Staatsoberhaupt bewertete positiv die eigene Produktion von Corona-Tests. Sie zeigten präzisere Resultate im Vergleich zu einigen ausländischen Testsystemen.

Der Präsident hob hervor, dass sich Belarus folgerichtig an den gewählten Kurs bei der Bekämpfung des Coronavirus hält. „Es ist sehr schwierig und kostspielig, gegen die Infektion vorzugehen, indem man die Menschen nicht isoliert, keine Erlaubnisse wie in Moskau ausstellt. Wir gehen einen anderen Weg“, bemerkte der belarussische Präsident.

Er rief dazu auf, auf die Lungenerkrankungen, die vom Coronavirus hervorgerufen werden, insbesondere zu achten. Die Verzögerung der Behandlung kann gravierende Komplikationen nach sich ziehen. Der Präsident bedankte sich noch einmal bei den Ärzten.

Der Präsident erinnerte daran, dass man die Wirtschaftsprobleme außer Acht nicht lassen darf. „Wir dürfen nicht einen Zusammenbruch der Produktion zulassen“, rief Alexander Lukaschenko auf. Dasselbe betrifft die Landwirtschaft.

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