MINSK, 11. Mai (BelTA) – Ohne die Ausstattung der Truppen mit modernen Waffen ist es unmöglich, die Verteidigungsaufgaben zu lösen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einer Besprechung zu Fragen der staatlichen Rüstungsprogramme und der staatlichen Beschaffungen im Verteidigungsbereich.
Das Staatsoberhaupt schlug den Teilnehmern vor, den Stand der technischen Ausstattung der belarussischen Armee auf der Grundlage der Ergebnisse der Umsetzung des staatlichen Rüstungsprogramms für die Jahre 2021-2025 sowie die Aufgaben in diesem Bereich für die nächsten fünf Jahre zu erörtern. In diesem Zusammenhang äußerte sich das Staatsoberhaupt zur Bedeutung der Ausstattung der Truppen mit modernen Waffen.
„Ohne die Ausstattung der Truppen mit modernen Waffen ist es unmöglich, die Verteidigungsaufgaben zu lösen. Wir müssen jene Waffen haben, die wir nutzen können, mit denen wir umzugehen wissen. Wir müssen Waffen beschaffen und solche schaffen, die wir brauchen werden“, so Alexander Lukaschenko.
Darüber hinaus, so betonte der Präsident, müsse man die Besonderheiten des Territoriums von Belarus berücksichtigen – des potenziellen Kriegsschauplatzes im Falle einer äußeren Aggression: „Dies ist keine Wüste, nicht einmal die ukrainischen Steppen. Daher müssen wir jene Waffen beschaffen und schaffen, die wir brauchen werden“, stellte er fest.
Gleichzeitig, so machte der belarussische Staatsführer aufmerksam, sei es ohne die fundamentalen Waffen, über die ein Soldat verfügen müsse, unmöglich, einen Krieg zu gewinnen: „Die jüngsten Konflikte sprechen dafür. Nehmen wir zum Beispiel die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika – was hat sie gezeigt? Man hat bombardiert, mit Bomben und Raketen eingedeckt… Und was dann? Hat man gesiegt? Nein. Ohne eine Bodenoperation geht gar nichts.“ „Somit zeigen moderne Konflikte, dass ausgebildete Soldaten, Offiziere und die Waffen, die für die Kampfführung am Boden notwendig sind, eine bedeutende Rolle spielen“, so Alexander Lukaschenko.
Der Präsident stellte ferner fest, dass zu Beginn des Jahres im Auftrag des Staatsoberhauptes das Staatliche Sekretariat des Sicherheitsrates gemeinsam mit dem Komitee für Staatskontrolle eine umfassende Überprüfung der Streitkräfte durchgeführt hat. „Mich interessierte, wie unsere Streitkräfte, und vor allem unsere Armee, im Falle einer Aggression gegen Belarus handeln würden“, betonte er.
