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11 Mai 2026, 13:01

Chrenin: Präsident stimmte den Ansätzen für das staatliche 5-Jahre-Rüstungsprogramm zu

MINSK, 11. Mai (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den Ansätzen für das staatliche Rüstungsprogramm für die Jahre 2026–2030 zugestimmt. Das sagte Verteidigungsminister Wiktor Chrenin vor Journalisten im Anschluss an die Besprechung beim Präsidenten.

„Der Präsident stimmte unseren Ansätzen zu, die wie im Entwurf des staatlichen Rüstungsprogramms für die laufende Fünfjahresperiode vorgelegt haben“, sagte der Ressortminister. „Wir haben geklärt, was wir benötigen, welche Waffentypen … Das staatliche Rüstungsprogramm ist ein Instrument zur Umsetzung und Erfüllung des Plans für den Aufbau der Streitkräfte.“
Dabei sei es wichtig, den Grundsatz der angemessenen Suffizienz zu wahren, um auf keinen Fall die Wirtschaft vom militärisch-industriellen Komplex abhängig zu machen, fügte Chrenin hinzu. 

Chrenin erzählte, dass der Entwurf des neuen staatlichen Rüstungsprogramms solche Waffentypen als vorrangig definiert, die die belarussische Armee in der Tat benötigen wird. „Der Oberbefehlshaber hat mehrfach betont, dass wir in einem wald- und sumpfreichen Gelände leben und es auch verteidigen können müssen. Grundlage bleibt nach wie vor die Entwicklung von Schusswaffen, die Ausbildung unserer Soldaten und ihre Ausrüstung“, so der Verteidigungsminister. Zugleich, fügte er hinzu, würden im Entwurf des staatlichen Rüstungsprogramms die finanziellen Möglichkeiten des Staates sowie die Leistungsfähigkeit des militärisch-industriellen Komplexes berücksichtigt.

Wiktor Chrenin wies darauf hin, dass im Entwurf des staatlichen Rüstungsprogramms sieben Prioritäten festgelegt wurden, die bei der Umsetzung des Programms verfolgt werden. Es handelt sich um Bereiche wie Mittel der elektronischen Kampfführung, Aufklärung, Kommunikation, Counterbatterie-Kriegsführung und kleine Flugabwehr. „Diese Prioritäten wurden klar ausgearbeitet und unserem Präsidenten unter Berücksichtigung der Möglichkeiten unserer Wirtschaft vorgetragen“, sagte er.

Mit Blick auf die vorrangige Stellung bestimmter Waffentypen wies der Leiter des Verteidigungsministeriums auf bestimmte weltweite Trends in diesem Bereich hin. Viele Staaten sind bemüht, Lösungen für die Bekämpfung von Drohnen zu finden. „Auch wir bleiben hier nicht stehen und denken darüber nach“, versicherte Wiktor Chrenin.

Dem Staatsoberhaupt wurde auch über die Ergebnisse des staatlichen Rüstungsprogramms für die Jahre 2021–2025 berichtet. Die Umsetzung des Programms habe es ermöglicht, innerhalb von fünf Jahren den Anteil moderner Waffensysteme in den Streitkräften auf 45 Prozent zu erhöhen. „Das Wichtigste ist, dass wir nicht nachgelassen haben, sondern im Gegenteil bei modernen Waffensystemen zugelegt und das Kampfpotenzial der Streitkräfte erhöht haben“, betonte der Verteidigungsminister.

Wiktor Chrenin fügte hinzu, dass es nicht nur wichtig sei, Waffen herzustellen, sondern sie auch richtig zu bedienen. Seinen Worten zufolge gibt es in der belarussischen Armee keine Probleme mit der Bedienung moderner Waffen- und Ausrüstungsmodelle. „So stark die Waffen auch sein mögen, nur ein gut ausgebildeter Mensch kann sie effektiv einsetzen.“ In der vergangenen Fünfjahresperiode habe man sich auf die Lieferung moderner Jagdflugzeuge vom Typ Su-30SM2 konzentriert. „Das Flugabwehrraketensystem Tor-M ist ebenfalls eine sehr ernstzunehmende Waffe. Die Soldaten bedienen sie, haben keine Angst davor, fordern sie ein, wollen sie. Natürlich verlangen wir von ihnen auch einen sorgsamen Umgang mit diesen Waffen“, stellte der Verteidigungsminister fest.

Wie während der Besprechung ausgeführt wurde, ermöglichte die Umsetzung des Programms für die Jahre 2021–2025 eine Erhöhung des Anteils moderner Waffensysteme in den Streitkräften auf 45 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Der Leiter des Verteidigungsressorts bemerkte, dass dieser Wert weiter gesteigert werden könne. Zugleich, betonte Wiktor Chrenin, sei es wichtig, den Grundsatz der angemessenen Suffizienz zu wahren, um auf keinen Fall die Wirtschaft vom militärisch-industriellen Komplex abhängig zu machen. „Wir sehen, dass das militärisch-industrielle Karussell in der Welt sehr stark in Schwung gebracht worden ist. Dadurch können übrigens jene Länder, die über geringere Ressourcen verfügen, ernsthaften wirtschaftlichen, politischen und auch militärischen Schaden erleiden“, so Chrenin.

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