GRODNO, 11. Mai (BelTA) – Elf in der Regionalhauptstadt Grodno wohnhafte Ausländer haben den Treueeid abgelegt. Dies teilte der Pressedienst der Direktion für Innere Angelegenheiten des Grodner Regionalen Exekutivkomitees mit.
„Die Zeremonie fand in der Aula der Mittelschule Nr. 41 statt. Dort hatten sich Schüler des militär-patriotischen Klubs ‚Doblest‘ (Tapferkeit) der Abteilung für Innere Angelegenheiten des Stadtkreises Oktjabrski sowie Schüler von Rechtsklassen versammelt.“
Jeder der Ausländer gelobte, sich an das Gesetz zu halten, die Unabhängigkeit zu verteidigen und Patrioten des Landes zu sein, indem er dessen Symbole sowie spirituelle, historische und kulturelle Traditionen respektiert. Unter den neuen Staatsbürgern befinden sich Menschen aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und Staatenlose. Sie sind nicht nur durch den Wechsel ihres Rechtsstatus, sondern auch durch den tiefen inneren Entschluss vereint, ihr Schicksal mit belarussischem Boden zu verbinden.
„Denken Sie daran: Mit der Einbürgerung erwerben Sie nicht nur neue Rechte und staatliche Garantien, sondern übernehmen auch die heilige Pflicht, das Gesetz, die Geschichte und die Traditionen des belarussischen Volkes zu achten. Möge dieser Tag ein würdiger Beginn Ihres neuen Lebensweges unter dem friedlichen Himmel von Belarus sein“, sagte Juri Worobej, Leiter der Abteilung für Staatsbürgerschaft und Migration der Grodner Regionaldirektion für Innere Angelegenheiten, zu den neuen Staatsbürgern.
Einer der neuen belarussischen Staatsbürger, Jewgeni Mischenew, erzählte seine Geschichte: „Ich wurde in Meschduretschensk in der Region Kemerowo geboren. Meine zukünftige Frau, die aus Grodno stammt, lernte ich an der Universität Kiew kennen. Wir kamen in den 1990er-Jahren nach Belarus.“ „Es war mir eine große Ehre und eine aufrichtige Freude, an dieser feierlichen Zeremonie teilzunehmen. Den Bürgereid abzulegen ist mehr als nur eine Formalität. Es ist wirklich aufregend und eine Verantwortung. Ich habe diese Entscheidung bewusst und von ganzem Herzen getroffen. Jetzt lebe ich nicht nur in Belarus – ich bin Teil des belarussischen Volkes.“
