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Gesellschaft
10 Mai 2026, 22:00

Wolfowitsch: Europa sollte lieber in Friedenswirtschaft investieren als in Panzer

MINSK, 10. Mai (BelTA) – Europa sollte sein Geld lieber in eine Friedenswirtschaft stecken als in Panzer. Das erklärte der Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Wolfowitsch, in einem Interview mit dem Fernsehsender „Belarus 1“.

Wolfowitsch stellte fest, dass Polen im Wettlauf mit Deutschland seine militärischen Fähigkeiten ausbaue. „Deutschland hat angekündigt, die stärkste Armee Europas mit einer Stärke von über 450.000 Mann aufstellen zu wollen. Es hat erstmals seit dem Großen Vaterländischen Krieg seine Stimme erhoben und sich als stärkste Macht präsentiert. Dabei bricht ihre Wirtschaft zusammen, sie schließen intakte Fabriken. Die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der europäischen Bürger verschlechtern sich. Ich würde mir wünschen, dass die polnische und die deutsche Führung – und die europäische insgesamt – sich den friedlichen Fragen, vor allem der sozioökonomischen Entwicklung, zuwendet“, sagte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Belarus sehe und analysiere natürlich alles, was an seinen Grenzen geschehe. „Eine Vielzahl von Übungen, das Versenken riesiger Summen in die Militärhaushalte, der Kauf neuer Waffensysteme. Sie wetteifern darum, wer mehr Panzer kauft. Besser würden sie Mähdrescher und Traktoren kaufen, um Brotgetreide anzubauen. Gleichwohl sehen wir, reagieren und ziehen wir unsere Schlüsse“, betonte Alexander Wolfowitsch.

Er fügte hinzu, dass der Tag des großen Sieges eine Mahnung sein solle: Man müsse die Geschichte kennen, sie im Gedächtnis behalten und richtig deuten.

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