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26 April 2026, 12:54

Nichts für schwache Nerven: Lukaschenko droht mit Strafverfolgung nach Veröffentlichung brisanter Materialien 

KREIS PETRIKOW, 26. April (BelTA) - Während eines Besuchs im Kreis Petrikow thematisierte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko die Tierhaltung und wies auf kürzlich aufgetretene, besonders bedauerliche Fälle von Kälbersterben hin.

Er erwähnte einen Vorfall im Kreis Rogatschjow, bei dem das Komitee für Staatskontrolle einen vertuschten Fall von Kälbersterben in einem Betrieb aufgedeckt hatte. Die entsprechenden Ermittlungsunterlagen wurden anschließend dem Staatsoberhaupt überreicht.
Unmittelbar nach seiner Ankunft im Kreis Mosyr am 24. April wies Alexander Lukaschenko Iwan Krupko, den Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Region Gomel, darauf hin und zeigte ihm Fotos des Komitees für Staatskontroll. „Das ist entsetzlich. Ich verstehe, dass man sich an manchen Orten auf die negativen Informationen konzentriert (die Ermittlungsunterlagen). Aber das ist mehr als nur ein Strafverfahren“, erklärte der Präsident damals.
Diese Informationen wurden während des Arbeitsbesuchs von Alexander Lukaschenko im Kreis Petrikow am 26. April erneut angesprochen. „Ich habe ein Bild von Gerassimow (dem Vorsitzenden des Komitees für Staatskontrolle, Wassili Gerassimow) gesehen: ein Hektar Land mit verendeten Kälbern“, bemerkte er.
„Der Betriebsleiter befindet sich bereits in Untersuchungshaft“, berichtete Wassili Gerassimow. „Es wurden zwei weitere Fundorte entdeckt.“

„Die Untersuchungshaft war die richtige Entscheidung. Das ist empörend. Ich wollte den Journalisten nur ein Foto zeigen. Die reagieren völlig verrückt, vor allem die aus der Stadt“, erläuterte der Präsident.
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