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26 April 2026, 15:18

Außenministerium: Belarus ist offen für einen konstruktiven Dialog mit der Weltgemeinschaft zu Tschernobyl-Themen

MINSK, 26. April (BelTA) – Der stellvertretende Außenminister der Republik Belarus, Igor Sekreta, beteiligte sich am 26. April an der Zeremonie der Kranzniederlegung an den Gedenkzeichen „Opfern von Tschernobyl“ und „Friedensstein von Hiroshima“ anlässlich des 40. Jahrestages der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl.
Zum Zeichen des Gedenkens, der Trauer und des Respekts für die Heldentat der Einsatzkräfte legten gemeinsam mit Mitarbeitern des Außenministeriums Vertreter der Botschaften Russlands, der Ukraine und Japans sowie die Leitung des UN-Länderteams und des Exekutivkomitees der GUS Blumen nieder.
Die Veranstaltung ist dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Tschernobyl-Katastrophe gewidmet, der im Jahr 2016 auf Initiative von Belarus während der 71. Sitzung der UN-Generalversammlung gemäß der belarussischen Resolution zu den langfristigen Folgen des Tschernobyl-Unfalls ausgerufen wurde. Darin schlug die Generalversammlung allen Mitgliedstaaten, den zuständigen Einrichtungen des UN-Systems, anderen internationalen Organisationen sowie der Zivilgesellschaft vor, diesen Tag zu begehen.
„Heute ist Belarus eine einzigartige Quelle von Wissen und praktischen Erfahrungen im Bereich der Bewältigung solcher technologischen Katastrophen, der Minimierung radioökologischer Risiken, der Sanierung von Ökosystemen und des Schutzes der menschlichen Gesundheit. Im Bewusstsein der Folgen des Tschernobyl-Unfalls im Kontext der internationalen Zusammenarbeit ist unser Land offen für einen konstruktiven Dialog zu diesem Thema mit der gesamten Weltgemeinschaft“, betonte das Außenministerium der Republik Belarus.
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