MINSK, 27. April (BelTA) – Im Rahmen des offiziellen Besuchs des Leiters der Präsidialverwaltung der Republik Belarus in der Volksrepublik China fand am 27. April in Peking ein Treffen zwischen Dmitri Krutoi und Li Xi, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Sekretär der Zentralen Disziplinarkommission der KP Chinas, statt. Dies teilte die Pressestelle der Präsidialverwaltung von Belarus mit.
Die Gesprächspartner stellten mit Genugtuung den Fortschritt bei der Umsetzung der Vereinbarungen fest, die sie bei ihren Verhandlungen im September 2025 in Minsk erzielt hatten. Konkret haben die Präsidialverwaltung der Republik Belarus und die Internationale Abteilung des ZK der KPCh ein Memorandum zur Vertiefung der Zusammenarbeit erarbeitet. Die Akademie für öffentliche Verwaltung beim Präsidenten der Republik Belarus und die Parteischule des ZK der KPCh haben eine Kooperationsvereinbarung zur Stärkung der personellen Ressourcen unterzeichnet. Fragen der Informationssicherheit und die Nutzung der chinesischen Erfahrungen bei der Verbesserung des politischen Systems werden derzeit konkret erörtert.
Dmitri Krutoi wies darauf hin, dass derzeit die Vorbereitungen für eine neue Direktive des Präsidenten der Republik Belarus zur praktischen Ausgestaltung der wetterfesten und umfassenden strategischen Partnerschaft beider Länder abgeschlossen würden.
Wie der Leiter der Präsidialverwaltung betonte, sollen in das Dokument eine Reihe konkreter Schritte zur Aufwertung der Beziehungen und zur Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit aufgenommen werden, ebenso wie eine Liste branchenspezifischer Projekte und konkrete wirtschaftliche Zielvorgaben. Die Direktive solle einen maximal praxisorientierten Charakter erhalten und zugleich eine klare politische Botschaft enthalten: Für Belarus sei die Vertiefung der Partnerschaft mit der VR China ein grundlegendes nationaleres Interesse.
Im Verlauf des Gesprächs erörterten die Seiten den Fahrplan für Kontakte auf höchster Ebene, die Zusammenarbeit auf internationaler Bühne – mit Schwerpunkt auf der Beteiligung Belarus‘ an den chinesischen globalen Initiativen –, die Intensivierung der interregionalen Zusammenarbeit, vor allem im Handels-, Wirtschafts- und humanitären Bereich, sowie die Erfahrungen im Kampf gegen Korruption, der Steigerung von Disziplin und Effizienz der Führungskader.
