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09 Mai 2026, 22:20

Chrenin: Der Tag des Sieges erhält unter dem vom Westen entfesselten kognitiven Krieg eine noch größere Bedeutung 

Wiktor Chrenin
Wiktor Chrenin
MINSK, 9. Mai (BelTA) – Der Tag des Sieges erhält unter den Bedingungen des vom Westen entfesselten kognitiven Krieges eine noch größere Bedeutung. Das erklärte der belarussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin vor Journalisten bei der feierlichen Veranstaltung in Minsk anlässlich des Tages des Sieges.

„Schauen Sie, wer gegen die Sowjetunion gekämpft hat. Nur drei oder vier Länder Europas haben nicht teilgenommen. Alle anderen haben auf die eine oder andere Weise gegen die Sowjetunion gekämpft, (haben geholfen – Anm. BELTA) mit Geld, mit Waffen … Sie wollten uns vernichten. Das ist ihnen nicht gelungen“, erklärte Wiktor Chrenin.

Der Verteidigungsminister stellte fest, dass es in den Ländern der Europäischen Union Politiker gebe, die Nachkommen von Nazis seien. „Dort gibt es genügend Politiker, die offenbar Revanche nehmen wollen. Das wird ihnen nicht gelingen. Sie haben schon im Großen Vaterländischen Krieg das Wichtigste nicht berücksichtigt – den Geist des sowjetischen Volkes, die Liebe zum Vaterland. Unsere Leute haben sich geeint und sie vertrieben“, betonte er.

Der Leiter der Verteidigungsbehörde ist überzeugt, dass es den westlichen Politikern auch jetzt nicht gelingen werde, ihre aggressiven Pläne umzusetzen. „Sie wollen nicht wirklich in eine offene Schlacht ziehen. Man kann sagen, dass gegen uns ein kognitiver Krieg entfesselt wurde. Es findet eine Verdrehung von Begriffen und Bedeutungen statt. Aber wir werden auch diesen Krieg überstehen und ihnen keinen Anlass dazu geben, dass sich auf unserem Boden wiederholt, was vor 85 Jahren geschah“, stellte Wiktor Chrenin fest.

Seiner Meinung nach erhält der Tag des Sieges unter den Bedingungen des vom Westen entfesselten kognitiven Krieges eine noch größere Bedeutung. „Mit jedem Tag entfernen wir uns weiter von ihm, es werden immer weniger Veteranen am Leben sein. Heute sind es in unserem Land 574 Menschen. Heute werden wir zu den Trägern dieses Sieges. Auf unseren Schultern liegt die Verantwortung dafür, dass sich das (die Tragödie des Großen Vaterländischen Krieges – Anm. BELTA) nicht wiederholt“, sagte Wiktor Chrenin.

Der Verteidigungsminister betonte, dass es den Menschen nach der Tragödie des Großen Vaterländischen Krieges gelungen sei, das Land wieder aufzubauen und die Wirtschaft in Ordnung zu bringen. „Jetzt haben wir die Möglichkeit, all dies fortzusetzen. Und natürlich auf keinen Fall zuzulassen, dass unser Sieg gestohlen wird, dass sich erneut Blutvergießen auf unserem Boden wiederholt“, so er. „Die Geschlossenheit unseres Volkes ist der wichtigste strategische Abschreckungsfaktor. Nicht einmal die Atomwaffen, nicht einmal „Oreschnik“, sondern unsere Menschen, die sich einen und nicht zulassen können, dass sich das wiederholt.“
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