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10 Mai 2026, 20:20

Wie in Belarus die Entstehung von Abfällen des Kernkraftwerks minimiert wird

MINSK, 10. Mai (BelTA) – Der Leiter der Abteilung für Strahlensicherheit des belarussischen Kernkraftwerks, Alexander Rakawtschuk, erläuterte im BELTA-Projekt „Das Land spricht“, wie in Belarus die Entstehung radioaktiver Abfälle minimiert wird.

Während der technologischen Prozesse im Kraftwerk entstehen radioaktive Abfälle in drei Aggregatzuständen: gasförmige, flüssige und feste.

„Das zentrale Prinzip unserer Arbeit ist die Gewährleistung der Sicherheit – sowohl beim Umgang mit den Abfällen als auch für künftige Generationen. Wir dürfen keine Belastung für den späteren Betrieb schaffen und sorgen bereits heute für langfristige Sicherheit“, betonte Alexander Rakawtschuk.

Aus diesem Grund werde im Kernkraftwerk an der Minimierung radioaktiver Abfälle gearbeitet. Gasförmige Abfälle werden vor der Ableitung über die Kamine der Kraftwerksblöcke einer speziellen Reinigung unterzogen. Der Reinigungsgrad der aus dem Kontrollbereich abgeführten Luft beträgt mindestens 99 Prozent. Flüssige radioaktive Abfälle werden zementiert und in nicht rückholbaren Schutzbehältern in speziellen Lagern auf dem Werksgelände aufbewahrt. Feste radioaktive Abfälle (Putzlappen, Sägespäne, Werkzeuge, deren Dekontamination unwirksam ist) werden gepresst, sortiert und ebenfalls innerhalb des Werkszauns gelagert.

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