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10 Mai 2026, 23:55

BELAZ und Rostec planen Produktion von wasserstoffbetriebenen und autonomen Muldenkippern 

MINSK, 10. Mai (BelTA) – BELAZ und der russische Staatskonzern Rostec haben eine Vereinbarung über die Produktion von Muldenkippern mit Wasserstoffantrieb und autonomem Betrieb getroffen. Diese Information wurde im Fernsehsender ONT ausgestrahlt.

Das Unternehmen BELAZ setzt seine rasante Entwicklung fort. Der weltweit anerkannte Marktführer bei Muldenkippern setzt konsequent auf Zukunftstechnologien. Digitale Technologien und umweltfreundliche Energiequellen – zwei vielversprechende Bereiche – fließen bereits jetzt in die Fertigung der Muldenkipper von morgen ein.

Die Rede ist von einer nahen Zukunft: autonome und wasserstoffbetriebene Giganten. Diese technologischen Entwicklungsrichtungen sind in einer Vereinbarung zwischen BELAZ und Rostec über die Gründung eines Joint Ventures festgehalten.

Geplant sind zunächst ein autonomer 220-Tonnen-Kipper und ein ebenso schwerer Wasserstoff-Muldenkipper. Schon jetzt zählen Experten die Vorteile dieser Fahrzeuge auf: vom rund um die Uhr möglichen Betrieb bis hin zur Senkung der Kosten für teures Fachpersonal. Zudem senkt der Wasserstoffantrieb die Treibstoffkosten erheblich. Ein offensichtlicher Pluspunkt ist auch die Umweltfreundlichkeit.

Übrigens hat BELAZ bereits vor fast zehn Jahren einen ersten autonom fahrenden Muldenkipper vorgestellt. Heute sind autonome Fahrzeuge vor allem in Tagebauen mit extrem schwierigem Gelände und an schwer zugänglichen Lagerstätten gefragt. „Das sind entweder der hohe Norden oder die südlichen Regionen, die trocken und sehr heiß sind“, erklärte Sergej Lessin, Generaldirektor von BELAZ.

Die autonome und die wasserstoffbetriebene Variante werden die beiden Flaggschiffprojekte sein. Vereinbarungsgemäß wird die Markteinführung der Neuerungen in Russland von dem neuen Gemeinschaftsunternehmen „Roblex“ übernommen. Erste Kooperationsvereinbarungen mit wichtigen Bergbauunternehmen im Unionsmarkt sind bereits unterzeichnet. Als Nächstes stehen Pilotprojekte für den Probebetrieb an.

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