Andrej Korol
MINSK, 26. Januar (BelTA) – Von dem neuen Bildungszentrum, dessen Schaffung bei einer Besprechung beim belarussischen Präsidenten erörtert wurde, muss eine möglichst hohe Effizienz erzielt werden. Das erklärte der Rektor der Belarussischen Staatlichen Universität (BGU), Andrej Korol, Journalisten nach der Besprechung beim Staatsoberhaupt zur Schaffung eines Bildungszentrums für die Ausbildung von Fachkräften in zukunftsträchtigen Richtungen.
Andrej Korol bezeichnete das Bildungszentrum als für das Land notwendiges Projekt und bemerkte, dass es um die Ausbildung von Fachkräften von morgen geht. „Alle Anwesenden bei der Sitzung mit Alexander Grigorjewitsch haben ein Interesse daran, dass wir eine möglichst hohe Effizienz erzielen (von der Ausbildung der Fachkräfte im Bildungszentrum – Anm. BELTA)“, sagte der Rektor.
Seinen Worten zufolge habe die BGU in den letzten vier Jahren gewisse Erfahrungen in der innovativen Ausbildung von Fachkräften für zukunftsträchtige Richtungen gesammelt. „Das sind experimentelle Programme, von a bis z. Wir führen die Auswahl durch, führen die Ausbildung durch und kooperieren entsprechend mit dem realen Wirtschaftssektor, den Auftraggebern von Fachkräften“, betonte Andrej Korol.
Er bemerkte, dass bei der Besprechung beim Präsidenten die verschiedensten Fragen aufgeworfen wurden: „Das Staatsoberhaupt benannte sofort eine Reihe sehr tiefer Punkte, denen schwer zu widersprechen ist. Daher wurde die Diskussion sehr produktiv und fruchtbar.“
Einen der wichtigen Punkte sah Andrej Korol in der Notwendigkeit, einen nahtlosen Übergang entlang der Kette „Schule – Hochschule – erster Arbeitsplatz“ zu gewährleisten, wo die „Megakompetenzen“ gefragt sein werden, die bei den im Bildungszentrum Lernenden aufgebaut werden sollen. Dabei sei nicht geplant, die Ausbildung im Zentrum massenhaft auszurichten, betonte er.
„Unsere Universitäten bewältigen die Umsetzung der Massenbildung recht erfolgreich. Dies wird eine elitäre Bildung sein. Wir können nicht von Tausenden sprechen – es wird sicherlich von einer viel geringeren Anzahl die Rede sein“, resümierte der Rektor der BGU.
