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MINSK, 14. Mai (BelTA) – Der Ministerrat hat den Entwurf des Programms der gemeinsamen Tätigkeit von Belarus und Russland im Rahmen des Unionsstaates zur Bewältigung der negativen Folgen der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl gebilligt. Die entsprechende Verordnung wurde vom belarussischen Premierminister Alexander Turtschin unterzeichnet. Das teilte der Pressedienst der Regierung von Belarus mit.
Der Programmentwurf wird in der festgelegten Ordnung dem Ministerrat des Unionsstaates vorgelegt. Das vorherige Programm in diesem Bereich wurde von 2019 bis 2024 umgesetzt und gilt als abgeschlossen.
Der Programmentwurf sieht Folgendes vor: Verbesserung der Zugänglichkeit und Qualität der medizinischen Versorgung für die Bürger von Belarus und Russland, die infolge der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl betroffen wurden, auch unter Verwendung neuer Entwicklungen; Durchführung von Untersuchungen der umgesiedelten (verlassenen) Gebiete von Belarus und Russland mit dem Ziel ihrer Rückführung in die wirtschaftliche Nutzung sowie Verbesserung der Technologien der Agrarproduktion; weitere Maßnahmen zur Risikominderung und Gewährleistung des Strahlenschutzes der Bevölkerung.
Als staatliche Auftraggeber von belarussischer Seite werden das Ministerium für Katastrophenschutz (Koordinator), das Gesundheitsministerium, das Ministerium für Naturressourcen und Umweltschutz sowie die Nationale Akademie der Wissenschaften von Belarus bestimmt.
Das geplante Finanzierungsvolumen für das Programm für die Jahre 2026-2030 beträgt 1.998,3 Millionen russische Rubel aus dem Haushalt des Unionsstaates.
