MINSK, 9. Mai (BelTA) – Die Ideen von der Überlegenheit einer Nation über eine andere sind ein Weg zur Zerstörung der Menschheit, zu Blutvergießen. Das erklärte der erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, Wladimir Perzow, vor Journalisten bei der feierlichen Veranstaltung in Minsk anlässlich des Tages des Sieges.
„Das Verständnis dafür, was hätte geschehen können, gäbe es jenen Sieg nicht, fehlt leider in den Köpfen derer, die heute am Ruder der europäischen Staaten sitzen“, erklärte Wladimir Perzow.
Der erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung stellte fest, dass sich die Ereignisse, die vor mehr als acht Jahrzehnten stattfanden, in gewisser Weise mit der Gegenwart überschneiden. Die Rede ist davon, dass im Westen erneut die Ideen des Nazismus wiederbelebt werden.
„Ich weiß nicht, was geschehen muss, damit sie (die westlichen Politiker – Anm. BELTA) begreifen, dass die Überlegenheit einer Nation über eine andere ein Weg zu Blutvergießen, zur Zerstörung der Menschheit und alles Lebendigen ist, das auf dem Planeten Erde existiert“, betonte er.
Wladimir Perzow fügte hinzu, dass Belarus die Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg bewahre und sich an sie erinnere sowie sie an die junge Generation weitergebe. „Wir sind geeint, wir erinnern uns, wir ehren dieses Gedenken. Wir sind die Erben des Volkes der Sieger“, resümierte der erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung.
