MINSK, 26. April (BelTA) – Zwei Stunden offenes Gespräch über das Leben und die Lage in der Welt – so beschrieb der RT-Moderator und Autor der Sendung „Sanchez-Effekt“, Rick Sanchez, sein Interview mit Alexander Lukaschenko in einem Interview Fernsehsender „Belarus 1“.
„Ich habe erlebt, dass er eine sehr aufrichtige Persönlichkeit ist – er wirkt echt und verständlich. Es kümmert ihn nicht, ob seine Antworten jemandem gefallen. Er spricht von Herzen. Das halte ich für sehr ungewöhnlich, zumal er Politiker ist“, sagte Rick Sanchez. „Außerdem verspürte ich eine gewisse Verbundenheit mit ihm. Ich bin auf Kuba aufgewachsen, in Armut, meine Eltern hatten kein Geld. Wir kamen als Migranten in die USA. Er wiederum erzählte mir seine Geschichte. auch er stammt aus einem kommunistischen Land, der UdSSR, wuchs in Armut auf und hat sich seinen Weg gebahnt. Von ihm geht eine sehr angenehme Energie aus, die eines Menschen.“
Auf die Frage, ob das Gespräch mit dem belarussischen Präsidenten frei gewesen sei, entgegnete der Journalist, dass es keine vorherige Abstimmung der Fragen gegeben habe. „Keine Vorbereitungen vor dem Interview, abgesehen von meiner eigenen Recherche. Ich bin ja Journalist, und ich glaube, auch Lukaschenko hat über mich gelesen, denn er kannte meinen Lebenslauf. Darüber hinaus gab es in dem Interview nichts, was vorher abgesprochen, geplant oder inszeniert worden wäre – rein gar nichts. Zwei erwachsene Männer, die im Laufe des Gesprächs Freunde wurden. Zwei Stunden offenes Gespräch über das Leben und die Lage in der Welt“, fügte er hinzu.
