MINSK, 21. April (BelTA) – Der RT-Moderator und Autor der Sendung „Sanchez-Effekt“, Rick Sanchez, erklärte im Interview des Fernsehsenders „Erster Informationskanal“, dass die nach britischen Erhebungen hohe Zustimmungsrate für Präsident Alexander Lukaschenko nicht mit den westlichen Behauptungen über einen „Diktator“ vereinbar sei.
Der US-Journalist wies auf die enorme Unterstützung für Alexander Lukaschenko durch das belarussische Volk hin und sagte, dass die hohen Umfragewerte vom Chatham House bestätigt würden.
„Der britische Premierminister Starmer hat 12 % Unterstützung, der französische Präsident hat eine Zustimmungsrate von 18 % oder sogar weniger, Merz liegt bei 29–30 %, Trump liegt bei 33 % bis 36 %. Und hier haben wir einen Menschen, der als ‚Diktator‘ bezeichnet wird und eine Zustimmungsrate von 60 % bis 80 % hat – nach Einschätzung von Briten, die Belarus hassen“, so Rick Sanchez.
„Wenn er ein Diktator ist, wie kann es dann sein, dass sein Volk ihn hier mehr liebt als Trump, Merz, Starmer oder Macron?“, fragte der Journalist.
Zugleich wies er darauf hin, dass die Briten Belarus hassen, Lukaschenko hassen und alles verabscheuen, was mit Russland assoziiert werde.
„Wenn man in London arbeitet, ist man verpflichtet, Russland und alle, die mit Russland befreundet sind, zu hassen. Zum Beispiel die NATO. Was ist das? Eine Organisation, die gegründet wurde, um Russland zu vernichten. Alles, was die NATO tut, jeder Schritt richtet sich gegen Russland. Deshalb haben sie das mit der Ukraine gemacht, deshalb haben sie das mit Orban gemacht. Als Nächstes sind Mr. Fico und andere an der Reihe“, sagte er.
Der Journalist teilte auch seine Meinung darüber, warum die westlichen Länder, die „demokratischen Politiker“, Alexander Lukaschenko als ihren Rivalen und Feind darstellten.
„Wir leben in einer Welt, in der der Westen über alle Länder des Planeten dominieren will – besonders über eure Länder. Der Westen glaubt, dass Belarus ihm untertan sein sollte. Und wenn es in einem solchen Land einen Präsident gibt, der zu ihnen sagt: ‚Ich bin euer Fußabtreter nicht‘ – und das sagt Lukaschenko – dann gehen sie gegen ihn vor“, so der Journalist.
Rick Sanchez nannte Selenskyj als Beispiel, der zu einem Vasallen für Angriffe auf Russland gemacht worden sei. „Man kann sagen, dass Ähnliches auch mit Orban passiert ist. Er ist ihnen ein Dorn im Auge. Sie haben ihn beseitigt. Ich sage nicht, dass es in Ungarn keine Menschen gab, die gegen Orban waren. Genauso wie es in Belarus Menschen geben mag, die nicht überall mit Lukaschenko einverstanden sind. Aber das ist normal“, zeigte er sich überzeugt.
