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08 Mai 2026, 21:30

Lukaschenko würdigt den Sieg als großes Vermächtnis und wirft einigen "Genossen" widerwärtige Position vor 

MOSKAU, 8. Mai (BelTA) – Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat den Sieg im Großen Vaterländischen Krieg als großes Vermächtnis bezeichnet. Dies erklärte er bei einem Treffen im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. 
„Das ist eine solche Errungenschaft von uns. Unsere Vorfahren haben einst nicht nur Europa vor der braunen Seuche gerettet – sondern die ganze Welt. Das ist unser großes Vermächtnis. Davon gehen wir aus. Ein Vermächtnis der Russen, der Belarussen und aller Republiken der Sowjetunion. Alle kämpften und starben zu Zehntausenden, Hunderttausenden, Millionen“, so Alexander Lukaschenko. 
Er wies auf die Haltung einiger hin, mit denen man einst in einem Staat gelebt habe, die aus irgendeinem Grund diesen Feiertag nicht anerkennen wollten. „Ich kann den Gedanken einfach nicht loswerden: Warum weigern sich einige unserer Freunde, Nachbarn, mit denen wir in einem Staat gelebt haben, ausgerechnet diese Feiertage anzuerkennen? Besonders unsere belarussischen Nachbarn. Immer wieder stellt sich die Frage: Warum tun sie das?“ 
„Es ist einfach nicht schön und widerwärtig, wenn man sieht, wie sich einige ‚Genossen‘ von uns beschlossen haben, diesen Sieg nicht einfach zu vergessen, sondern ihn sogar mit Füßen zu treten“, bemerkte der belarussische Staatschef. „Was bekannte Persönlichkeiten angeht, deren nahe Verwandte (Väter, Großväter) in diesem Krieg gekämpft haben – sie benehmen sich völlig unverständlich.“
„Doch wir können diesen Sieg nicht einfach an irgendjemanden abtreten. Er ist unser Vermächtnis, unsere Errungenschaft. Jeder dritte Belarusse kam in diesem Krieg ums Leben. Welcher Präsident in Belarus könnte es sich erlauben, diesen großen Sieg in den Dreck zu treten?! Kein einziger! Deshalb bin ich Ihnen dankbar, dass Sie mich – das heißt: das belarussische Volk – beständig zur Teilnahme an diesem großartigen Schauspiel einladen. Einst zogen unsere Vorfahren in schweren Zeiten über den Roten Platz – ein beeindruckendes Bild – und zogen direkt von der ersten Parade an die Front. Darauf bin ich stolz. Ich weiß, dass auch Sie das wertschätzen und stolz darauf sind. Es wird die Zeit kommen, in der man sich bei uns darum reißen wird, hierherkommen und auf diesem Platz sein zu dürfen. Die heutige Zeit hat jedenfalls gezeigt, wer wer ist.“
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