MINSK, 8. Mai (BelTA) – Die belarussische Tennisspielerin, Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hofft, dass die Women's Tennis Association (WTA) den belarussischen Spielerinnen bald erlaubt, unter der Nationalflagge anzutreten. Das erklärte sie bei einem Turnier in Rom der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.
„Ich wäre sehr stolz, wenn ich so ein Land wie Belarus bei den Olympischen Spielen vertreten dürfte – das ist der Sprung auf die höchste Ebene. Ich hoffe, dass die WTA uns unsere Flaggen so bald wie möglich zurückgeben wird und wir mit unseren staatlichen Symbolen antreten dürfen, nicht als neutrale Athleten“, betonte Sabalenka.
„Ich war immer sehr stolz auf das Land, aus dem ich komme, und möchte ein Vorbild für die nächsten Generationen sein. Ich möchte, dass junge Sportler wissen, dass es keine Rolle spielt, aus welchem Land man kommt – ob groß oder klein –, man kann immer die Spitze erreichen, wenn man kämpft und Tag für Tag arbeitet“, sagte die Weltranglistenerste.
Aryna Sabalenka ist erfolgreich in das Turnier in Rom gestartet und besiegte im Achtelfinale (1/32) die Tschechin Barbora Krejčíková. In der zweiten Runde trifft die Belarussin auf die Rumänin Sorana Cîrstea.
Wie bereits berichtet, hat das Internationale Olympische Komitee am 7. Mai seine Beschränkungen gegenüber belarussischen Athleten aufgehoben. Nun sind die internationalen Sportverbände am Zug, über die Aufhebung aller Einschränkungen zu entscheiden und die Belarussen mit ihren staatlichen Symbolen zu den Turnieren zuzulassen.
