MINSK, 8. Mai (BelTA) – Im Nationalen Kunstmuseum wurde die Ausstellung „Harmonie der Welt der Weberinnen aus Negljubka“ eröffnet. Sie ist der traditionellen Webkunst des Dorfes Negljubka im Rajon Wetka (Region Gomel) gewidmet. Dies teilte das Kunstmuseum mit.
Die Webkunst aus Negljubka ist ein einzigartiges Phänomen der belarussischen Volkskultur, das archaische Merkmale und eine komplexe Symbolik bewahrt. Diese im 17. Jahrhundert entstandene Tradition umfasst die Herstellung von Handtüchern, Kleidung und Einrichtungsgegenständen unter Anwendung besonderer Web- und Sticktechniken. Sie ist bis heute lebendig. Die Webkunst aus Negljubka dient nicht nur als Handwerk und Quelle für Alltagstextilien, sondern auch als Mittel zur Bewahrung von Erinnerung, künstlerischer Sprache und Wissen. Am 9. Dezember 2026 wurde auf der 20. Sitzung des UNESCO-Regierungskomitees in Neu-Delhi beschlossen, die Textiltradition der Negljubka-Region offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.
„Der künstlerische Aspekt dieses Handwerks verdient besondere Beachtung. Die Textilien der Negljubka-Region wurden Träger eines ornamentalen Systems: Einige der archaischsten und ältesten Muster, manche 3.000 bis 5.000 Jahre alt, haben sich bis heute auf Handtüchern und Haushaltsgegenständen erhalten und erzählen eine einzigartige, verschlüsselte Geschichte über die Weltordnung und die grundlegenden Werte der Menschheit“, so das Museum.
Die Ausstellung präsentiert eine Vielfalt an kunstvollen Webarbeiten herausragender Kunsthandwerkerinnen, traditionelle Trachten aus der Region Negljubka sowie eine Reihe authentischer, seltener Accessoires. Die Schau umfasst rund 50 Textilien aus der Sammlung des Nationalen Kunstmuseums von Belarus. Ergänzt wird die Präsentation dieser traditionellen Webkunst durch zahlreiche Leihgaben: Das Belarussische Staatliche Museum für Volkskultur, Architektur und Lebensweise steuert historische Geräte zur Leinenverarbeitung und Textilien bei, während das Schkljarow-Museum für Altgläubigentum und belarussische Traditionen in Wetka seltene Trachtenteile, Accessoires und Fotografien zur Verfügung stellt.
Die Webkunst aus Negljubka ist ein einzigartiges Phänomen der belarussischen Volkskultur, das archaische Merkmale und eine komplexe Symbolik bewahrt. Diese im 17. Jahrhundert entstandene Tradition umfasst die Herstellung von Handtüchern, Kleidung und Einrichtungsgegenständen unter Anwendung besonderer Web- und Sticktechniken. Sie ist bis heute lebendig. Die Webkunst aus Negljubka dient nicht nur als Handwerk und Quelle für Alltagstextilien, sondern auch als Mittel zur Bewahrung von Erinnerung, künstlerischer Sprache und Wissen. Am 9. Dezember 2026 wurde auf der 20. Sitzung des UNESCO-Regierungskomitees in Neu-Delhi beschlossen, die Textiltradition der Negljubka-Region offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.
„Der künstlerische Aspekt dieses Handwerks verdient besondere Beachtung. Die Textilien der Negljubka-Region wurden Träger eines ornamentalen Systems: Einige der archaischsten und ältesten Muster, manche 3.000 bis 5.000 Jahre alt, haben sich bis heute auf Handtüchern und Haushaltsgegenständen erhalten und erzählen eine einzigartige, verschlüsselte Geschichte über die Weltordnung und die grundlegenden Werte der Menschheit“, so das Museum.
Die Ausstellung präsentiert eine Vielfalt an kunstvollen Webarbeiten herausragender Kunsthandwerkerinnen, traditionelle Trachten aus der Region Negljubka sowie eine Reihe authentischer, seltener Accessoires. Die Schau umfasst rund 50 Textilien aus der Sammlung des Nationalen Kunstmuseums von Belarus. Ergänzt wird die Präsentation dieser traditionellen Webkunst durch zahlreiche Leihgaben: Das Belarussische Staatliche Museum für Volkskultur, Architektur und Lebensweise steuert historische Geräte zur Leinenverarbeitung und Textilien bei, während das Schkljarow-Museum für Altgläubigentum und belarussische Traditionen in Wetka seltene Trachtenteile, Accessoires und Fotografien zur Verfügung stellt.
