MINSK, 5. Mai (BelTA) - Die Regierung hat beschlossen, die staatliche Unterstützung beim Kauf von importiertem Saatgut für landwirtschaftliche Zwecke auszuschließen. Einen entsprechenden Beschluss des Ministerrats hat der belarussische Premierminister Alexander Turtschin heute unterzeichnet, wie der Pressedienst der Regierung der Nachrichtenagentur BELTA mitteilte.
Vorgesehen ist, dass der Staat den Kauf von Saatgut, das in Belarus produziert (angebaut) wird, finanziell unterstützen wird. Darüber hinaus sollen Haushaltsmittel für das eingeführte Saatgut, dessen Vermehrung auf dem Territorium der Republik aus objektiven Gründen nur in unzureichendem Umfang betrieben wird (etwa Saatgut von Luzerne, Mais und Gemüsekulturen), verwendet werden.
Der Staat finanziert den Erwerb von Saatgut in Form von vergünstigten Krediten und direkten Haushaltszahlungen. Durch den Beschluss des Ministerrats der Republik Belarus vom 12. Januar 2026 Nr. 9 wurde eine Einschränkung bezüglich der Gewährung zinsvergünstigter Darlehen für den Kauf von Importsaatgut festgelegt. Die Bestimmungen über die Gewährung von Subventionen aus den Mitteln der lokalen Haushalte für den Erwerb von landwirtschaftlichem Saatgut an Akteure im Bereich des Agrar- und Ernährungssektors sind mit dem Beschluss des Ministerrats vom 9. Oktober 2014 Nr. 954 geregelt, in die nun Änderungen eingefügt werden.
Im Jahr 2026 sind für den Erwerb von Saatgut Subventionen aus den Mitteln der lokalen Haushalte in Höhe von 26,9 Millionen Rubel vorgesehen.
