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Lukaschenko: Welthandel wird zur Geisel politischer Manöver

Präsident 19.04.2019 | 13:01

MINSK, 19. April (BelTA) – Der Welthandel wird zur Geisel politischer Manöver. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute in seiner Jahresbotschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wir haben keine großen Rohstoffreserven, daher müssen wir auf den Export von ertragreichen Gütern und Dienstleistungen setzen. Aber heute reicht es nicht mehr aus, nur gute Waren zu produzieren und einen Vertriebsmarkt zu finden. Der Welthandel wird leider zur Geisel der politischer Manöver“, stellte Alexander Lukaschenko fest.

Das vorige Jahr nannte der Präsident das Jahr der Handelskriege. „Und im laufenden Jahr werden sie fortgesetzt. Dies sind nicht nur Sanktionen. Es wird eine breite Palette inakzeptabler Maßnahmen eingesetzt. Das sind Druck, Diskriminierung, Erpressung, Verbote. Einige Länder haben einseitige Handelsbeschränkungen eingeführt, auch in Bezug auf ihre wichtigsten, engsten außenwirtschaftlichen Partner. Einschließlich, wie Sie wissen, in Bezug auf Belarus“, so er.

Laut Staatschef bleibe die Exportentwicklung die wichtigste Aufgabe für das Land. „Dabei trägt ein hoher Anteil am Außenhandelsumsatz nicht nur Früchte, sondern birgt auch das Risiko der Abhängigkeit von der Außenkonjunktur“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Deshalb ist es so wichtig, eigene Nischen auf dem Weltmarkt zu finden, Waren zu produzieren und Dienstleistungen anzubieten, die eine nachhaltige Nachfrage, eine hohe Wettbewerbsfähigkeit und eine stabile Rentabilität aufweisen. „Die Regierung muss effektive und gefragte Instrumente zur Exportunterstützung vorschlagen“, fügte der Präsident hinzu.

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