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13 Januar 2026, 11:16

BUTB berichtete, wie Belarus und China den Börsenhandel entwickeln  

Archivfoto
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MINSK, 13. Januar (BelTA) – Die Hauptrichtungen der Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit zwischen Belarus und China in den Handels- und Industriebereichen standen im Mittelpunkt der Tagesordnung eines Wirtschaftsforums in Shanghai. Das teilte der Pressedienst der Belarussischen Universellen Warenbörse (BUTB) mit.

Organisatoren der Veranstaltung, die über 30 Vertreter der chinesischen Wirtschaft versammelte, waren die Belarussische Universelle Warenbörse und ein großer chinesischer Hersteller von Verpackungsmaterialien und -ausrüstungen, der im Dezember 2025 bei der BUTB akkreditiert wurde. Am Wirtschaftsforum nahm auch der belarussische Generalkonsul in Shanghai, Alexander Schewtschenko, teil.
Da die Jahre 2026–2027 zu den Jahren der industriellen Kooperation zwischen Belarus und China erklärt wurden, konzentrierte sich die Hauptaufmerksamkeit der Veranstaltung auf die Suche nach Wegen zur Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich der Industrieproduktion und des Handels mit Industriegütern, auch unter Nutzung des Börsenmechanismus. Wie der Leiter der Vertretung der BUTB in Shanghai, Alexei Dykuscha, bemerkte, nutzten chinesische Hersteller im Jahr 2025 regelmäßig die Börsenplattform für Lieferungen eines breiten Spektrums von Industrie- und Verbrauchsgütern nach Belarus, und es gibt allen Grund zu der Annahme, dass die Transaktionsvolumina in diesem Segment des Börsenmarktes im laufenden Jahr weiter wachsen werden.

„Im vergangenen Jahr haben chinesische Unternehmen den Verkauf von Industrie- und Verbrauchsgütern auf Börsenauktionen erheblich gesteigert – von $930 Tsd. im Jahr 2024 auf über $12 Mio. im Jahr 2025. Dabei wurden über die Börse nicht nur Ersatzteile und Komponenten, sondern auch Industriewerkzeuge, Spezialtechnik, technologische Ausrüstung und Fahrzeuge verkauft. Infolgedessen betrug der Anteil der Transaktionen mit Waren dieser Kategorie am Gesamtvolumen des Börsenimports aus China 67%. Davon entfielen 24% wertmäßig auf importsubstituierende Produkte. All dies zeugt von einem wachsenden Interesse der Lieferanten aus der Volksrepublik China am Markt von Belarus und am Börsenabsatzkanal. Ich bin der Meinung, dass dies zusätzliche Möglichkeiten für die Steigerung des gegenseitigen Warenumsatzes und die Stärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren Ländern eröffnet“, erzählte Alexei Dykuscha.
Im Jahr 2025 ließen sich 100 ansässige Unternehmen der Volksrepublik China bei der BUTB für die Teilnahme an Börsenauktionen mit verschiedenen Gruppen von Rohstoff- und Nichtrohstoffgütern akkreditieren. Derzeit beläuft sich die Gesamtzahl der chinesischen Nutzer der belarussischen Plattform auf 348 Unternehmen, von denen drei den Status von Börsenmaklern haben.

Die Belarussische Universelle Warenbörse wurde 2004 gegründet. Die ersten Auktionen fanden im Juni 2005 statt. Die BUTB ist eine der größten Warenbörsen in Osteuropa. Ihre Hauptfunktion ist die Unterstützung belarussischer Unternehmen beim Export von Produkten und die Hilfe für ausländische Unternehmen beim Markteintritt in Belarus. An der Börse werden Metall-, Holz-, Agrarprodukte sowie Industrie- und Verbrauchsgüter eines breiten Sortiments verkauft.

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