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Belarus rechnet auf Unterstützung bei Nicht-Stationierung von Mittelstreckenraketen in Europa

Politik 05.09.2019 | 09:25

MINSK, 5. September (BelTA) – Belarus hofft darauf, dass die Deklaration über das Nichtstationieren von Mittelstreckenraketen in Europa Unterstützung findet. Das erklärte der stellvertretende Außenminister von Belarus, Andrej Dapkjunas, am Rande der internationalen hochrangigen Konferenz zur Terrorismusbekämpfung.

Laut Andrej Dapkjunas erwarte Belarus eine Rückmeldung auf diese Initiative und geht davon aus, dass diese von den anderen zuverlässigen Staaten gutgeheißen wird. „Ich bin sicher, dass diese Idee eine Fortsetzung erfahren wird“, sagte der stellvertretende Minister. Gleichzeitig erwartet Belarus keine schnelle Umsetzung, da es sich nicht um eine Werbung für das Land handelt. „Niemand wird sagen können, wie lange dieser Prozess anhalten wird, er kann Jahrzehnte dauern. Der Helsinki-Prozess entwickelte sich fast 10 Jahre lang. Wenn wir etwas für die Eigenwerbung tun wollten, würden wir solche Initiativen wählen, die innerhalb von zwei Monaten leicht umzusetzen wären“, sagte Andrej Dapkjunas. „Das ist ein unbeliebter Job. Aber wir verstehen, was wir zu tun haben, und wir hoffen auf die Unterstützung unserer Gleichgesinnten, Partner und Nachbarn.“

Der stellvertretende Minister betonte, dass Belarus, ein Land im Zentrum des europäischen Kontinents, sich sehr wohl bewusst sei, wie stark die nicht abgestimmten Handlungen, das bestehende Misstrauen und der gegenseitige Verdacht die Sicherheit beeinträchtigen. „Unser Standpunkt lautet, dass jede Stimme in diesem Prozess zählt. Wir haben nicht weniger gewichtige Stimmen, denn unsere Sicherheit steht auf dem Spiel. Dies kann als eine Frage der Vereinigung moralischer Anstrengungen bezeichnet werden. Diese Position zählt viel. Es wird schlimmer sein, wenn wir einfach schweigen und zusehen, wie die Situation wegrutscht, sagte Dapkjunas.

Wie bereits berichtet, warnte Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Rede auf der Konferenz, dass die Folgen der Beendigung des Vertrags über die Vernichtung von Raketen mittlerer und kleinerer Reichweite gefährlicher sein könnten als der Terrorismus. Das Staatsoberhaupt zeigte sich zuversichtlich, dass eine gemeinsame Erklärung der verantwortlichen Länder über das Nicht-Stationieren von Mittelstreckenraketenт in Europa zu einem echten Beitrag zur Stärkung der Sicherheit werden könnte. Belarus war Vollmitglied des Vertrags über die Vernichtung von Mittel- und Kurzstreckenraketen. „Wir haben den IWF-Vertrag nicht gekündigt und haben keine Absicht, solche Raketen zu produzieren oder einzusetzen, es sei denn, es besteht eine Gefahr für unsere Sicherheit“, sagte der belarussische Staatschef in seiner Rede vor dem Forum.

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