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Lukaschenko bittet, belarussische Initiative über Gürtel der digitalen Nachbarschaft zu unterstützen

Präsident 11.10.2019 | 12:54

ASCHGABAT, 11. Oktober (BelTA) - Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, rief beim GUS-Gipfel in Aschgabat auf, belarussische Initiative über die Bildung des Gürtels der digitalen guten Nachbarschaft zu unterstützen.

Der Präsident stellte fest, dass die Sicherheitsgefahren in der Liste der modernen Herausforderungen der Menschheit vorherrschen und ihre Anzahl schnell überhandnimmt. Alexander Lukaschenko führt das unter anderem auf den wachsenden Vertrauensschwund zwischen Staaten zurück. „Deshalb müssen wir heutzutage nach einer vereinigenden Agenda, neuen Ideen suchen, die von den meisten Staaten und Organisationen unterstützt werden“, glaubt der belarussische Staatschef.

Der Präsident nannte Terrorismus ein drängendes Problem und bemerkte, dass kein Staat es alleine meistern kann. „Der Erfolg wurzelt in einer engen Koordinierung der Handlungen auf allen Ebenen. Deshalb ist unser GUS-Kooperationsprogramm zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus sehr gefragt und aktuell. Wir müssen es vertiefen und ausbauen. In der letzten Zeit tauchten neue terroristische Risiken und Gefahren auf. Cyberkriminalität und Cyberterrorismus stellen die größte Gefahr dar“, erklärte Alexander Lukaschenko.

Der Präsident erinnerte in dem Zusammenhang an die jüngste Drohnen-Attacke in Saudiarabien und bemerkte, dass Terroristen neue Waffen erhielten.

Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass der Internet und soziale Plattformen unbeschränkte Möglichkeiten für Propaganda, Werbung und Koordinierung der Kriminalität vor Extremisten eröffnen. „Ich sehe, wie Russland und China ihren Internet-Raum schützen“, betonte der belarussische Präsident. Er rief dazu auf, sich zu vereinigen und den Internet vor Terroristen zu schützen.

Er erinnerte daran, dass im September in Minsk die internationale hochrangige Konferenz zur Terrorismusbekämpfung durch innovative und künftige Technologien durchgeführt wurde, wo Belarus seine Initiative über den Gürtel der digitalen guten Nachbarschaft vorschlug. „Zu diesem Zweck werden Abkommen über Gewährleistung der Informationssicherheit geschlossen. Ideen der Digitalsouveränität und Neutralität werden ihnen zugrunde gelegt. Das garantiert die Nichteinmischung von Staaten in gegenseitige Informationsressourcen“, präzisierte der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko sprach sich gegen Informationskriege aus und rief zur Zusammenarbeit auf dem Gebiet auf.

Der Präsident bat die Teilnehmer des Gipfels darum, die belarussische Initiative zu unterstützen, um effizient gegen terroristische und andere Gefahren im Cyberraum vorzugehen. „Wenn wir uns darüber einigen, können wir das Exekutivkomitee mit der Entwicklung eines entsprechenden Abkommensentwurfes beauftragen“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

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