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Lukaschenko: Sieg des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg ist eins und unteilbar

Präsident 11.10.2019 | 17:56

ASCHGABAT, 11. Oktober (BelTA) – Der Sieg des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg ist eins und unteilbar. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute in der Sitzung des Rates der GUS-Staatschefs in Aschgabat. So kommentierte er die Ansprache zum 75. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg, die beim GUS-Gipfel angenommen wurde.

In einer Welt, wo immer neue militärische Konflikte entstehen, haben die GUS-Staaten sich zu vereinigen und in geeinter Front aufzutreten. Besonders aktuell ist diese Aufforderung angesichts des 75. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. „Wie die Präsidenten von Aserbaidschan und Armenien heute einstimmig erklärten, hatte damals niemand den Sieg in „unser und nicht unser“ geteilt. Alle kämpften Schulter an Schulter in einer Reihe und hatten ein Ziel vor den Augen. Dieses Datum mahnt uns heute zur Einigung und Einheit“, betonte der Staatschef.

Im Verlauf der Gipfelgespräche im engen Kreis fanden sehr kontroverse Diskussionen über die Kriegsergebnisse und über die Rolle einzelner Persönlichkeiten im Krieg statt. Besonders emotional argumentierten der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew und der armenische Premierminister Nikol Paschinjan.

Alexander Lukaschenko hat in seinem Statement gesagt, dass der Sieg im Großen Vaterländischen Krieg nur dem multinationalen sowjetischen Volk zuzuschreiben sei. „Tödlich verwundet in den Katakomben der Brester Festung, sterbend vor Hunger und Kälte im belagerten Leningrad, kämpfend in Stalingrad und Kursk, auf ihrem Befreiungszug durch Europa und beim Großangriff auf Berlin dachten Russen, Belarussen, Ukrainer, Kasachen, Armenier, Aserbaidschaner, Moldauer, Georgier, Kirgisen, Tadschiken, Turkmenen, Usbeken und andere Völker der SU nicht an ihre nationale Identität. Sie waren eins, als sie die Fahne des Sieges auf dem Reichstag hissten. Das heißt, auch unser Sieg soll eins und unteilbar sein!“

Belarus habe in diesem Jahr 75 Jahre Befreiung gefeiert, erinnerte Alexander Lukaschenko. „Unser Volk hat für seine Freiheit einen großen Preis zahlen müssen. Im Kampf gegen Faschismus fiel jeder dritte Belarusse. Die Folgen dieses entsetzlichen Krieges bekommen wir noch heute zu spüren“, betonte der Staatschef.

Mit der Ansprache zum 75. Jahrestag des Sieges demonstrieren alle Unterzeichner ihre Zusammenhalt und Freundschaft sowie ihren behutsamen Umgang mit der gemeinsamen großen Geschichte. „Wir kämpfen in geeinter Front gegen jeden Versuch der Verzerrung oder Fälschung der Kriegsergebnisse. Wir plädieren für die Wiederaufnahme eines breiten internationalen Dialogs zur Stärkung der globalen Sicherheitsarchitektur und Vertrauensbildung“, sagte der belarussische Staatschef.

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