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31 März 2020, 17:21

Pressesprecherin des Staatschefs kommentiert Einladung der WHO-Spezialisten

Natalja Ejsmont. Archivfoto
Natalja Ejsmont. Archivfoto

MINSK, 31. März (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich heute mit der Vorsitzenden des Rates der Republik, Natalja Kotschanowa, und einem Arbeitsgespräch getroffen und ihr die Anweisung erteilt, die Leitung der Weltgesundheitsorganisation zu kontaktieren, um WHO-Experten in Belarus einzuladen. Die Pressesprecherin des Staatspräsidenten Natalja Ejsmont kommentierte vor der Presse diese Anweisung.

„Diese Anweisung hängt damit zusammen, dass die Massenmedien in Zeiten der globalen Ausbreitung des Coronavirus tagtäglich die Situation schwarzzumalen versuchen. Die Information selbst ist zum zweiten Coronavirus geworden. Wir halten uns auf dem Laufenden, verfolgen die Ereignisse und studieren die Presse. Wir stellen fest, dass es zahlreiche Versuche gibt, die Menschen mit irreführenden Informationen über die Corona-Krise zu versorgen und die Situation so darzustellen, um das Vertrauen zur Staatsmacht zu untergraben“, sagte Ejsmont.

„In erster Linie wollen wir uns von allen Vorwürfen freisprechen und der Gesellschaft zeigen, dass wir nichts verheimlichen. Aus diesem Grund hat Alexander Lukaschenko heute angeordnet, sich so schnell wir möglich mit der Leitung der Weltgesundheitsorganisationen in Verbindung zu setzen und ihre Experten zu bestellen. Welche Experten nach Belarus kommen sollen, wird die WHO selbst bestimmen. Wir wollen ihnen vor Ort zeigen, wie wir uns um die Bekämpfung der gefährlichen Virusinfektion bemühen, wie unser Gesundheitssystem in dieser Krisenzeit überhaupt funktioniert. Anschließend sollen die WHO-Experten offen und unvoreingenommen ihre Meinung dazu sagen, was sie hier gesehen haben. Wir bestehen auf einer offenen Einschätzung durch die WHO, um späterhin allerlei Missdeutungen oder Fehlinterpretationen zu vermeiden.“

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