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Lukaschenko: Minsk kann zum Ort für Dialog in Analogie zum Helsinki-Prozess werden

Präsident 21.04.2017 | 11:36

MINSK, 21. April (BelTA) – Belarus ist bereit, zum Ort für den Dialog in Analogie zum Helsinki-Prozess zu jedem Zeitpunkt werden. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, in seiner Jahresbotschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die heute in der Welt und auf dem Kontinent geschehenen Ereignisse zeigen immer wieder die Aktualität der belarussischen Initiative zur Aufnahme eines neuen umfangreichen Dialogs zwischen Ost und West in Analogie zum Helsinki-Prozess. Ich möchte noch einmal bestätigen, dass Minsk bereit ist, zu jedem Zeitpunkt zum Ort für den Dialog zu werden, der auf die Interpretation der neuen Regeln der Weltordnung abzielt“, erklärte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko bemerkte, die moderne Welt verändert sich rasant. „Heutzutage geschehen in der Welt besorgniserregende Prozesse. Die uns bekannten Herausforderungen und Bedrohungen verschlechtern sich sowie neue Herausforderungen und Bedrohungen entstehen. Die neue Weltordnung wird nicht am Verhandlungstisch, sondern in Gefahrenherden entwickelt. Unbereitschaft der einflussreichen Spieler zu Kompromissen, Gleichgewichtsstörung des Systems der gegenseitigen Kontrolle und Streben einiger Ländern „ihre Muskeln spielen lassen“ werden zu gefährlichen Tendenzen“, sagte der belarussische Staatschef.

Der Präsident unterstrich, eigentlich sei der Rückkehr zur neuen Blockkonfrontation zu verzeichnen. „Heute kann sich niemand sicher fühlen. Wie die letzten tragischen Ereignisse gezeigt haben, kann jeder Bürger eines Staates mit der Terrorgefahr konfrontieren. Nur in den letzten Wochen wurden Terroranschläge in Sankt Petersburg, Stockholm, Tanta und Alexandria ausgeübt. Das alles sind Realien des heutigen Tages“, stellte der Präsident fest.

Alexander Lukaschenko wies auf Probleme im Migrationsbereich hin. „Millionen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika brachen nach Europa auf. Der Umfang der illegalen Migration zwingt die Europäer, sich über die Bewahrung ihrer Identität zu beunruhigen. Die Länder der Europäischen Union sind nicht bereit zum Migrantenstrom und versuchen mit abwechselndem Erfolg die systemischen Maßnahmen zu seiner Regelung auszuarbeiten. Die illegale Migration zieht Verbrechen an und stellt den Nährboden für Terrorismus dar“, bemerkte der Präsident.

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