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Lukaschenko unterstützt Erlassentwurf über Pfandsystem für Verpackungen

Wirtschaft 14.01.2020 | 16:47

MINSK, 14. Januar (BelTA) – Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko hat den Erlassentwurf über die Einführung eines Pfandsystems für die Verpackung unterstützt. Das erzählte der stellvertretende Premier Wladimir Kucharew vor Journalisten im Anschluss an die Besprechung beim Staatschef.

„Es ist faktisch eine Rückkehr zum guten alten Sowjetsystem, als es noch Flaschenpfand gab. Der Kunde erhielt bei der Rückgabe der Flasche an den Käufer den Preis dieser Flasche zurück. Wir schlagen vor, dass diese Regelung auch für Kunststoff-, Glas- und Blechflaschen und Dosen mit einem Fassungsvermögen von 100 ml bis 3 Liter gelten sollte“, sagte Vizepremier.

Der Betreiber des Pfandsystems soll im Rahmen eines Wettbewerbs gefunden werden. Hauptvoraussetzung, er soll bereits Erfahrungen in diesem Bereich gemacht haben. Dabei wird das Pfandsystem von einem staatlichen Betreiber verwaltet.

Laut einer Studie unter den belarussischen Bürgern gaben rund 70 Prozent der Befragten zu, bei diesem System mitmachen zu wollen. Die Umsetzung dieses Plans wird es ermöglichen, die Sammlung von Glas-, Kunststoff- und Metallverpackungen zu verdoppeln und das Volumen der deponierten Abfälle um 0% zu reduzieren.

Es wird etwa 2 Jahre dauern, bis das System vollständig umgesetzt ist. In diesen Prozess werden alle Akteure involviert sein, große Handelsketten und Geschäfte im ländlichen Raum.

Heute wurde auch der Erlassentwurf über die Verbesserung der Abfallwirtschaft und des Verpackungsmanagements dem Präsidenten vorgelegt. Der Staatschef hat einige Neuerungen vorgeschlagen, um die Arbeit in dieser Richtung zu verbessern“, sagte der stellvertretende Premier.

Insbesondere wird vorgeschlagen, Mittel der Betreiber von Sekundärmaterialressourcen für den Bau von Sortier- und Verarbeitungskomplexen auf Deponien bereitzustellen. Diese Mittel werden auch für die Verarbeitung organischer Substanzen im Müll zu Kompost verwendet. „Das ist sehr wichtig. Wir werben heute immer noch sehr aktiv um Mittel für die Verbesserung der fruchtbaren Böden. Nun kann sich die Situation ändern. Wir haben in einem Testverfahren 85 Tausend Tonnen organische Stoffe verarbeitet. Wir erhielten etwa 50 Tausend Tonnen Kompost, was viele Probleme bei der Verschönerung der Territorien und beim Bau gelöst hat“, sagte Wladimir Kucharew.

Im Erlassentwurf wird außerdem vorgeschlagen, mehr Anreize für Hersteller von Papier- und Glasverpackungen zu schaffen.

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