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Turtschin: Moderne Finanztechnologien werden zur Besonderheit von MinskWorld IFC

Wirtschaft 18.04.2019 | 15:04
Alexander Turtschin
Alexander Turtschin

MINSK, 18. April (BelTA) - Dubai International Financial Centre (DIFC) will Erfahrungen bei der Gründung in Belarus des internationalen Finanzzentrums MinskWorld teilen, dessen Besonderheit moderne Finanztechnologien werden können. Das teilte erster Vizepremier Alexander Turtschin mit.

Erster Vizepremier betonte, dass in der Regierung eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die er leitet. Es werden entsprechende internationale Erfahrungen ausgelotet. Zum Bestandteil dieser Arbeit wird die Zusammenarbeit mit der DIFC-Führung. „Im Anschluss an das Treffen mit dem Präsidenten unterzeichnen wir in der Regierung ein Memorandum über Kooperation und Hilfe seitens Dubai International Financial Centre bei der möglichen Errichtung des internationalen Finanzzentrums im Land“, sagte Alexander Turtschin.

Ihm zufolge wird über mögliche Einbettung von modernen Finanztechnologien in die Arbeit des belarussischen internationalen Finanzzentrums beraten. „Wir haben bestimmte Ideen, wie neue Finanztechnologien in unserem Zentrum einzusetzen sind. Weltweit gibt es über 100 solche Finanzzentren. Das von Dubai führt darunter an, unterstrich erster Vizepremier .- Ich denke, dass der Wettbewerb mit solchen Großzentren nur schwer gelingen wird, wenn wir ein traditionelles Zentrum errichten. Deshalb wollen wir, dass unser Projekt eine Besonderheit besitzt, die heutzutage eben mit unseren IT-Technologien verbunden ist“.

Alexander Turtschin erläuterte, dass sich das belarussische internationale Finanzzentrum auf Osteuropa orientieren wird. Es geht einstweilen um keine Fristen. Wir brauchen grundlegende gesetzgebende Änderungen.

„Wir müssen uns entschließen, ob wir die Richtung gehen oder nicht. Für die Gründung des Zentrums gibt es Basisbedingungen. Vieles wurde im Hochtechnologiepark realisiert“, schlussfolgerte Alexander Turtschin.

Der Geschäftsträger von Dubai International Financial Centre (DIFC), Essa Abdulfattah Kazim, erzählte nach dem Treffen mit dem Präsidenten, Alexander Lukaschenko, dass sie im Allgemeinen über die Gründung des Zentrums in Minsk diskutiert haben. Sie gingen darauf ein, wie dabei 15-jährige DIFC-Erfahrungen zu verwenden sind. „Wir berieten im Allgemeinen über die Entwicklung von Beziehungen zwischen unseren Staaten und wie wir die Errichtung des Finanzzentrums in Minsk fördern können“, sagte er.

Essa Abdulfattah Kazim hält die Integration von modernen Technologien in die Arbeit des künftigen Finanzzentrums in Minsk für aussichtsreich: „In letzter Zeit wird die Finanzbranche unter anderem durch die Entwicklung von Technologien geändert. Wir wissen, dass Belarus aktiv Digitaltechnologien fördert und glauben, dass ihr Einsatz im Finanzbereich zu interessanten Resultaten führen kann. Belarus kann diese Idee attraktiv machen. Wir sind dazu bereit, diese Idee in Belarus zu unterstützen“.

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