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Belarus und Kuba haben deutlichen politischen Willen zur Fortsetzung der Kooperation

Präsident 23.10.2019 | 16:41
Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez und Alexander Lukaschenko
Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez und Alexander Lukaschenko

MINSK, 23. Oktober (BelTA) – Belarus und Kuba haben einen deutlichen politischen Willen zur Fortsetzung der konstruktiven und gegenseitig vorteilhaften Kooperation. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute im Anschluss an die Verhandlungen mit dem Präsidenten Kubas, Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Alexander Lukaschenko unterstrich, das sei der erste Besuch des kubanischen Staatschefs in Belarus in der Geschichte der modernen bilateralen Beziehungen. „Für uns ist es ein wichtiger Schritt, die strategische Partnerschaft zwischen Minsk und Havanna weiter zu vertiefen. Die Bestätigung dafür ist es, dass sich der Vektor der Prioritäten Kubas nicht ändern wird. Vor drei Jahren, als Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez der erste stellvertretende Vorsitzende des Staatsrates und Ministerrates Kubas war, trafen wir uns bereits auf belarussischem Boden“, sagte der belarussische Staatschef.

Seiner Meinung nach hätten diese Gespräche einen spürbaren Impuls für die Entwicklung der belarussisch-kubanischen Beziehungen gegeben, die zuvor in Bezug auf gegenseitiges Verständnis und Vertrauen beispielhaft gewesen seien.

„Und heute haben wir auf höchster Ebene bereits das gesamte Themenspektrum unserer bilateralen Agenda diskutiert und geeignete Lösungen für die Zukunft erarbeitet. Dieses Treffen bestätigte, dass unsere Länder einen deutlichen politischen Willen haben, die konstruktive und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit fortzusetzen und neue gemeinsame Projekte zum Wohle der Völker zu verwirklichen“, erklärte Alexander Lukaschenko.

Der Präsident bemerkte, dass er ein gegenständliches und ausführliches Gespräch mit seinem kubanischen Amtskollegen führte, das freundlich und offen war. Alexander Lukaschenko gratulierte dem kubanischen Präsidenten zur erfolgreichen Umsetzung der Verfassungsreform und zur Wahl zum Präsidenten. „Ich bin überzeugt, dass die vom kubanischen Volk verabschiedete neue Verfassung, die die Errungenschaften der Kubanischen Revolution in den letzten Jahrzehnten verankert hat, trotz aller Schwierigkeiten und äußeren Hindernisse zu einer zuverlässigen Grundlage für die weitere stabile und planmäßige Entwicklung des Bruderlands Kuba wird“, sagte Alexander Lukaschenko.

Im Laufe der Verhandlungen wurde die Situation in der Welt und in den Regionen offen diskutiert. Die Seiten bestätigten, dass die Staaten die Ansätze von einander in den Schlüsselfragen der globalen Agenda teilen.

„Kuba war und bleibt für uns ein strategischer Partner in Lateinamerika und der Karibik. Die gemeinsamen Prinzipien der Außenpolitik von Minsk und Havanna wie Gleichberechtigung, Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Staaten und Ablehnung der Anwendung von Gewalt zur Beilegung von Streitigkeiten, lassen uns auf internationalen Plattformen konstruktiv zusammenwirken“, bemerkte der belarussische Staatschef.

Die guten politischen Beziehungen zwischen Belarus und Kuba werden durch die sich dynamisch entwickelnde Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft ergänzt. „Beide Länder legen großen Wert auf die Förderung von Informationstechnologien. Angesichts der ernsten Verwaltungsbasis, die in Belarus gebildet wurde und erfolgreich angewendet wird, tauschten wir uns über Möglichkeiten zur Übertragung unserer Erfahrungen den kubanischen Freunden aus“, sagte der Staatschef.

Besonderes Augenmerk wurde auf Handels- und Wirtschaftsfragen gelegt. Es wurde die Umsetzung gemeinsamer Projekte analysiert. „Belarussische Technik hat sich längst als zuverlässiger Helfer für kubanische Agrarier, Bauarbeiter und Industriearbeiter etabliert. Unsere Traktoren, Lastwagen und Anbaugeräte sind in der Landwirtschaft Kubas erfolgreich im Einsatz. Hochwertige belarussische Motoren werden zur Modernisierung des kubanischen Landmaschinenparks aktiv eingesetzt. Wir haben uns darauf geeinigt, die Modernisierung und Reparatur von Landtechnik auf Kuba fortzusetzen. Wir beabsichtigen, die enge Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter zu fördern“, sagte der Präsident.

Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass in den letzten Jahren neue, für beide Seiten interessante Projekte durchgearbeitet wurden. Dazu gehört beispielsweise die Einstellung von in Belarus hergestellten Werkzeugmaschinen auf Kuba. Von großem Interesse sind auch die Lieferungen nach Kuba und die Schaffung der gemeinsamen Produktion von in Belarus entwickelten Haushaltsgeräten.

Belarus verwendet fortschrittliche und weltberühmte Produkte der biopharmazeutischen Industrie Kubas. Es wird eine Möglichkeit besprochen, das Angebot an gelieferten kubanischen Arzneimitteln zu erweitern und Technologien für ihre Produktion in belarussischen Werken zu übertragen.

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