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11 November 2021, 15:59

„Europa Gashahn zudrehen“: Lukaschenko droht mit harter Antwort auf neue EU-Sanktionen

MINSK, 11. November (BelTA) – Belarus ist bereit, auf das neue EU-Sanktionspaket eine harte Antwort zu geben. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko heute während der Besprechung der aktuellen Situation mit dem Ministerrat.

„Sie wollen uns Angst einjagen mit dem 5. Sanktionspaket“, betonte der Staatschef. „Roman Alexandrowitsch (Premierminister Roman Golowtschenko. - Anm. BelTA), Sie haben die Anweisung bekommen, die klar definiert wurde: Wir dürfen ihnen nichts verzeihen. Polen will uns damit abschrecken, dass die Grenze geschlossen wird. Bitte sollten sie ihre Grenzen schließen, dann werden weniger Menschen aus Belarus in die EU fliehen. Es geht aber nicht darum. Ich habe alles gehört, was diese hirnlosen Halunken gesagt haben. Na gut, wir werden als Antwort zum Beispiel den Transit stoppen. Über die Ukraine wird der Transit nicht möglich sein, weil Russland dort seine Grenze geschlossen hat. In den baltischen Staaten gibt es keine Transitwege. Was wird geschehen, wenn wir Polen oder Deutschland den Transit verbieten? Wir dürfen bei der Verteidigung unserer Souveränität und Unabhängigkeit vor nichts Halt machen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Der Staatschef erinnerte daran, dass auf dem Territorium der Republik Belarus die transnationale Hauptgaspipeline Jamal - Europa liegt. In der letzten Zeit ist das Volumen des Gastransits von Russland in den Westen erheblich gestiegen. „Wir beheizen Europa, das uns mit Sanktionen und Grenzschließungen droht. Und wenn wir Europa dafür den Gashahn zudrehen? Ich würde der Staatsführung in Polen, Litauen und anderen kopflosen Staatsfunktionären empfehlen: Denken Sie gut nach bevor Sie etwas sagen. Aber das ist ihre Sache, ob sie etwas schließen wollen. Aber das Außenministerium muss alle in Europa warnen: Sobald die EU zusätzliche Sanktionen verhängt, die wir für „inakzeptabel“ halten werden, werden wir sofort reagieren. Wie wir darauf reagieren werden, darüber haben wir vor 6 Monaten gesprochen“, sagte der Staatschef.

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